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Energiewende : Ist MV das Energieland der Zukunft?

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Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Wolfgang Waldmüller, sieht in einem zügigen Netzausbau die Chance für MV, im Rahmen der Energiewende zu einem wichtigen Energieland zu werden.

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erstellt am 28.Okt.2012 | 08:22 Uhr

Lübz/Parchim | Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Wolfgang Waldmüller, sieht in einem zügigen Netzausbau die Chance für Mecklenburg-Vorpommern, im Rahmen der Energiewende zu einem wichtigen Energieland zu werden. "Die Potentiale zur Erzeugung preiswerten Windstroms sind in Mecklenburg-Vorpommern noch längst nicht ausgeschöpft. Gerade im Wege der Erneuerung bestehender Anlagen, dem so genannten Repowering, lassen sich noch deutliche Steigerungen erzielen", sagt er.

Um den in unserer Region erzeugten, kostengünstigen Windstrom zu den Verbrauchern aus Haushalten und Industrie im Südwesten Deutschlands zu bringen, seien zweifelsohne Investitionen in die Netze erforderlich: "Dabei steht für uns fest, dass diese Netzausbaukosten gleichmäßig über alle Bundesländer verteilt werden müssen. Es darf nicht sein, dass die nördlichen Bundesländer einen Großteil der Lasten der Energiewende alleine tragen, nur weil hier vorzügliche Voraussetzungen für die Produktion von erneuerbaren Energien bestehen." Mit genau diesem Ziel habe die CDU einen Landtagsantrag initiiert.

Die Energiewende müsse so ausgestaltet werden, dass Verbraucher, Gewerbe und Industrie durch die mit der Energiewende entstehenden Kosten nicht überfordert werden. "Deshalb fordern wir eine regelmäßige Überprüfung der EEG-Vergütung und eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen Bundesländer bei der Umsetzung der Energiewende", so der Politiker. "Egoismen führen im wahrsten Sinne des Wortes in die Sackgasse und verteuern das Projekt. In diesem Zusammenhang begrüße ich ausdrücklich die Vorschläge von Bundesumweltminister Peter Altmaier, die in die richtige Richtung weisen."

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