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Von Lübz nach Berlin : Isover dämmt Berliner Stadtschloss

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Derzeit bauen Handwerker das Wahrzeichen auf der Museumsinsel in der Bundeshauptstadt wieder auf. Der Baustoff wird in Lübz hergestellt

svz.de von
erstellt am 09.Jul.2015 | 12:00 Uhr

Das Unternehmen Isover aus der Eldestadt Lübz hilft beim Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses tatkräftig mit. Grund: Die Firma Saint-Gobain Isover liefert den Dämmstoff in die Bundeshauptstadt. Hier kommt der Hochleistungsdämmstoff Ultimate zum Einsatz.

Beim Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses wird bei der Dämmung der Fassade auf den Lübzer Baustoff gesetzt, denn auch bei Gebäuden, die nach historischem Vorbild aufgebaut werden, müssen modernste Standards eingehalten werden. Davon überzeugte sich jetzt Bundestagsabgeordnete Frank Junge (SPD) während eines Baustellenbesuchs in Berlin.

Zusammen mit Thomas Buchhorn von der Firma F.X. Rauch GmbH & Co. KG, die u.a. den Dämmstoff verbaut, und Kay Schweppe von der Firma Isover, ließ sich der Abgeordnete über den Einsatz der Produkte informieren. „Ultimate verbindet zwei besondere Eigenschaften: Das geringe Gewicht der Glaswolle und den hohen Schmelzpunkt von über 1000 Grad Celsius der Steinwolle. Das macht den Dämmstoff für dieses Bauprojekt besonders interessant“, erläuterte Schweppe. Der SPD-Politiker zeigte sich nach der Besichtigung beeindruckt: „Es ist bemerkenswert, zu sehen, wie ein so innovatives Produkt aus meinem Wahlkreis bei einem so bedeutenden Bauvorhaben zum Einsatz kommt. Dass damit nicht zuletzt auch zu Hause in der Region Arbeitsplätze gesichert werden, freut mich ganz besonders“.

In der historischen Mitte Berlins wird das Stadtschloss als Teil des Ensembles der Museumsinsel wieder aufgebaut. Unter der Bezeichnung Humboldtforum werden hier zukünftig unter anderem die kulturhistorischen Sammlungen aus Asien, Afrika und Südamerika der staatlichen Museen zu Berlin zu besichtigen sein. Damit wird die Unesco-Weltkulturerbestätte „Museumsinsel Berlin“ komplettiert. Bereits 2002 hatte der Bundestag den gesetzlichen „Grundstein“ für den Wiederaufbau gelegt und die Finanzierung eines Großteils der Baukosten in Höhe von 590 Millionen Euro übernommen.







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