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Greifswalderin im Finale : Isa will "The Voice of Germany" werden

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Die 23-jährige Isabell Schmidt aus Greifswald will heute "The Voice of Germany" werden. In der Casting-Show der Sender ProSieben/Sat1 erreichte die Greifswalderin als einzige Frau das Finale, das heute ausgestrahlt wird.

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erstellt am 13.Dez.2012 | 08:12 Uhr

Greifswald/Berlin | Die 23-jährige Isabell Schmidt aus Greifswald will heute "The Voice of Germany" werden. In der Casting-Show der Sender ProSieben/Sat1 erreichte die Greifswalderin als einzige Frau neben drei Männern das Finale, das am Freitag ausgestrahlt wird. "Ich bin meiner Schwester mega dankbar, dass sie mich angemeldet hat." Unabhängig davon, ob sie als Siegerin oder Platzierte aus dem Finale hervorgehen wird, soll die Musik in ihrem weiteren Leben eine große Rolle spielen. "Ohne Musik ist es echt langweilig", erzählt die junge Sängerin, die in Stralsund als Ergotherapeutin arbeitet.

Überzeugt hat die Greifswalderin Jury und Publikum bislang mit ihrer starken Stimme und ihrer zurückhaltenden Art. Seit ihrem Auftritt in der vergangenen Woche, bei dem sie den selbst geschriebenen Song "Heimweh" vorstellte, gilt sie als Favoritin. In den Download-Zahlen liegt sie laut Sendergruppe vor ihren männlichen Final-Kollegen.

Die zweite Staffel von "The Voice of Germany", an der die Greifswalderin teilnimmt, konnte nicht an den Überraschungserfolg des Vorjahres anknüpfen. Das Halbfinale verfolgten vergangene Woche nur 2,96 Millionen Zuschauer. Damit fiel die Quote auf ein neues Staffeltief. 2011 schalteten bei einem Großteil der Sendungen noch zwischen vier und fünf Millionen Menschen ein.

Bei ihrem Auftritt am Freitag will Isabell Schmidt den Ratschlag ihres Coachs Nena beherzigen, die sie in den vergangenen Wochen von den "Blind Auditions" über die "Battles" bis zum Finale begleitet hat: "Hab Spaß, sei entspannt und nimm alles nicht so ernst." Singen wird sie unter anderem ihren selbst geschriebenen Song "Heimweh" sowie mit den anderen Kandidaten und Robbie Williams dessen Hit "Candy".

Mit sieben Jahren begann Isabell Keyboard zu spielen, mit 14 folgten dann die Gitarre und das Singen, später schrieb sie eigene Songs. Eine Musikschule habe sie nie besucht. Ihr musikalisches Vorbild ist die Kanadierin Avril Lavigne, ein "cooles Rock Chick", wie Isabell sagt. Auch wenn die Greifswalderin nicht siegen sollte, wird es für sie zunächst musikalisch weitergehen. Mit den Finalisten der Casting-Show ist eine Konzerttour durch Deutschland geplant. Ansonsten werde sie sehen, welche Überraschungen das Leben für sie bereithält. "Ich habe einige eigene Songs im Gepäck. Ein Album wäre schön." Ihr Arbeitgeber, die Helios-Klinik in Stralsund, hat sie für die Zeit der Show von der Arbeit freigestellt.

Am Samstag wird Isabell Schmidt nach mehreren "The Voice"-Wochen zunächst nach Greifswald zurückkehren. Ein Fußballverein habe bereits angefragt, ob sie auftreten könne. Sie hat sich noch nicht entschieden.

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