Yachthafenresidenz Hohe Düne : Investoren zahlen 1,5 Mio. Euro zurück

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Das Land hat die Förderung für die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde gekürzt. Die Geldgeber um Hotelinvestor Per Harald Løkkevik müssen 1,5 Millionen Euro plus 500 000 Euro Zinsen an das Land zurückzahlen.

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26. Juni 2012, 11:10 Uhr

Rostock | Einigung im Beihilfestreit: Das Land hat die 50-Millionen-Euro-Förderung für die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde gekürzt. Die Geldgeber um Hotelinvestor Per Harald Løkkevik müssen 1,5 Millionen Euro plus 500 000 Euro Zinsen an das Land zurückzahlen, teilte das Wirtschaftsministerium gestern mit. Eine Änderung des Beihilfebescheids hätten die Investoren akzeptiert, das Geld sei auf einem Konto hinterlegt worden. Grund für die Rückzahlung: Nach einem für die EU-Kommission erstellten Gutachten sei seinerzeit der Beihilfewert der zuvor mit zehn Millionen Euro geförderten Erschließung des Hotel-Geländes durch die Stadt Rostock nicht ausreichend berücksichtigt worden, so der Ministeriumssprecher. Die Beihilfen für den Yachthafen beschäftigen auch die Staatsanwaltschaft. Der Verdacht: Løkkevik soll den 100-Millionen-Bau unrechtmäßig aufgesplittet haben, um die Maximal-Förderung zu erhalten.

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