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Diskussion : Internetleser kritisieren geplante Hundesteuer-Erhöhungen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zahlreiche Leser diskutierten auf der Webseite, vor allem aber auf Facebook, intensiv über unseren Bericht.

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 20:15 Uhr

Für hochemotionale Diskussionen sorgte unser Bericht über die Hundesteuer-Erhöhung. Zahlreiche Leser diskutierten auf der Webseite, vor allem aber auf Facebook, intensiv darüber.

Dass viele ihren Hund bei weiteren Anhebungen schwarz halten würden, gibt Christin Tackbann zu bedenken. Christian Schäfer hingegen regt an, besser die Hundebesitzer abzukassieren, die Hundekot liegen lassen. Für die Masse der Leser ist nicht zu erkennen, was die Städte mit den Geldern machen, und kritisieren das in unterschiedlichen Tonlagen. Michael Scharf nerven Katzen, und will diese ebenso besteuert wissen wie Hunde. Pit Ti fordert, dass mit den Hundesteuereinnahmen auch etwas für die Hundebesitzer angeboten werden müsse, nennt abgezäunte Hundespielplätze oder Trainingsgelände für Hunde. Hundewiesen fordern auch Jenny Schwarz und Maria Rieckhof aus Schwerin als Gegenleistung.

Zur Facebook-Diskussion:

Dass sie aus Schwerin weggezogen ist, freut Andrea Püppsch Ihde nun besonders. Auf dem Dorf zahle sie nur 40 Euro Hundesteuer. Den Schweriner Hundesteuersatz bezeichnet sie als eine „bodenlose Frechheit.“ Kotbeutel zu versenden, hält Michael Buchholz nicht für sinnvoll, da diese ja aushingen: Wer die „Kackhaufen bisher nicht aufsammelt, macht es später auch nicht.“ Anne Reisenleiter verlangt verstärkte Kontrollen. „Denn selbst an Kindergärten, öffentlichen Grünflächen und Spielplätzen muss man auf seine Kinder achten, weil der Kot überall liegt.“ Frank Ahlers erinnert daran, dass manche einen Hund gegen die Einsamkeit bräuchten. Hundehaltung sei teuer, schreibt er und verweist auf Kosten für Futter und Tierarzt.

Auf der anderen Seite – darauf weist unter anderem Michael-Günther Bölsche aus Mestlin hin, sei die Hundesteuer eine Gemeindesteuer nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben. Er nennt die Rechtsgrundlage, wonach die Gemeinden die Hundeabgabe zweckfrei verwenden dürfen. Daher könnten keine konkreten Gegenleistungen für die Steuer erwartet werden.

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