Nach Provokation auf Marienplatz : Initiator von „Schwerin wehrt sich“ in U-Haft

Auf dem Marienplatz patrouillieren seit Anfang Juli verstärkt Polizisten, die Konfrontationen verhindern sollen.
Auf dem Marienplatz patrouillieren seit Anfang Juli verstärkt Polizisten, die Konfrontationen verhindern sollen.

Die offenkundige Provokationen mit vorgetäuschten Sprengstoffanschlägen haben erste juristische Konsequenzen

svz.de von
05. August 2016, 21:00 Uhr

Der Initiator des Bündnisses „Schwerin wehrt sich“ sitzt in U-Haft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht heute Haftbefehl gegen den 34-Jährigen „wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Volksverhetzung“ erlassen.

Der 34-Jährige sei dringend verdächtig, sich am Montag mit einem Bettlaken und einem Tuch verkleidet zu haben, um den Anschein hervorzurufen, arabischer Herkunft zu sein, sagte Oberstaatsanwältin Claudia Lange. In dieser Bekleidung soll er zunächst an der Straßenbahnhaltestelle Keplerstraße und dann am Marienplatz einen Rucksack in Richtung einer Gruppe von Menschen geworfen und den Eindruck erweckt haben, in dem Rucksack befinde sich Sprengstoff.

Auf dem Marienplatz, wo unter anderem Jugendliche aus Afghanistan betroffen gewesen seien, soll der 34-Jährige oder einer seiner Mitstreiter die Worte „Allahu Akbar“ gerufen haben, so Lange.

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