Landwirtschaft : In MV werden mehr Kartoffeln angebaut

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Die Kartoffelernte 2017 fiel mit 40,9 Tonnen pro Hektar überdurchschnittlich aus

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29. November 2017, 05:00 Uhr

Die Bauern in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr wieder mehr Kartoffeln angepflanzt. Sie bebauten 11 900 Hektar mit dem Grundnahrungsmittel, wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mitteilte.

Das sei ein Plus von drei Prozent im Vergleich zu 2016, aber ein Minus von ebenfalls drei Prozent zum Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2016.

Der Kartoffelanbau bleibe damit auf relativ niedrigem Niveau, sagte Amtssprecher Dieter Gabka. In den 1980er- Jahren haben Kartoffeläcker demnach im Nordosten noch um die 100 000 Hektar eingenommen. „In den 1990er- Jahren gab es dann einen starken Rückgang bis 2000 auf etwa 15 000 Hektar.“ In den letzten Jahren bewege sich die Anbaufläche um die 12 000 Hektar.

Die Kartoffelernte 2017 fiel mit 40,9 Tonnen pro Hektar überdurchschnittlich aus. Der Mittelwert der Jahre 2011 bis 2016 lag dem Amt zufolge elf Prozent und 2016 um sieben Prozent niedriger.

Die Anbaufläche von Futtermais schrumpfte dieses Jahr leicht von 151 000 auf 148 700 Hektar, wie es weiter hieß.

Gute Wachstumsbedingungen sorgten aber für eine größere Ernte: Die Bauern fuhren 41,6 Tonnen je Hektar ein – acht Prozent mehr als im mehrjährigen Mittel.

Iris Leithold

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