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Mecklenburg-Vorpommern

18. Dezember 2017 | 23:14 Uhr

Studie : In MV 17 Prozent mehr Krebstote

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In Mecklenburg-Vorpommern sterben 17 Prozent mehr Menschen an Krebs als im Bundesdurchschnitt. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es im Jahr 2013 im Nordosten 326 Sterbefälle aufgrund einer Krebs-Diagnose, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) gestern unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mit. Anlass ist der heutige Weltkrebstag.

Der Bundesdurchschnitt lag bei 278 Todesfällen. Im Ländervergleich war Krebs nur in Sachsen-Anhalt (362) und dem Saarland (336) noch häufiger als in MV der Sterbegrund. Die niedrigste Sterberate hatte Baden-Württemberg (235). Krebs-erkrankungen sind Sterbegrund für ungefähr jeden vierten Todesfall.

Die Bereitschaft zur Brustkrebs-Früherkennung ist in MV weiterhin hoch. 64,3 Prozent der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nahmen die Einladung zur Vorsorgeuntersuchung an. Die Quote liegt damit trotz eines zuletzt leicht rückläufigen Trends deutlich über dem Bundesdurchschnitt von rund 56 Prozent, wie aus einer Erhebung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie hervorgeht. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden alle zwei Jahre zum Röntgen der Brust eingeladen.

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