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Last-Verkehr : In Ferien sonnabends Fahrverbot für Lkw

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zwischen dem 1. Juli und dem 31. August Last-Verkehr nur in dringenden Fällen

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2014 | 11:56 Uhr

Die Bundesregierung plant für die Ferienzeit auch in diesem Jahr ein samstägliches Lkw-Fahrverbot auf Autobahnen. „An Samstagen in den Sommerferien gilt: Die Autobahnen und Bundesstraßen der Hauptreiserouten bleiben brummifrei“, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gestern gegenüber unserer Redaktion. Die Ferienreiseverordnung bedeute „weniger Stau, mehr Platz für Pkw und einen stressfreien Urlaubsbeginn“. Laut Ministerium wird das Fahrverbot an Samstagen zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2014 für Lkw über 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhänger gelten. Ziel ist flüssigerer Ferienreiseverkehr im Sommer. Auf hoch belasteten Strecken, die von den Ländern ausgewählt worden seien, sollen Transporte zwischen sieben und 20 Uhr „nur in besonders dringenden Fällen“ zugelassen werden. Die Länder seien zudem gebeten worden, mit weiteren gezielten Maßnahmen Staus zu vermeiden.

„Straßenbauarbeiten sollen zeitlich gestrafft werden“, sagte der Sprecher. Baustellen dürften „nur im unbedingt notwendigen zeitlichen Umfang sowie in einem für den Ferienverkehr verträglichen Rahmen“ eingerichtet werden. Das Bundesverkehrsministerium verlangt zudem, dass genehmigungspflichtige Transporte im Juli und August „möglichst nur von 22 bis 6 Uhr erlaubt werden“. Die Polizei solle das Samstags- sowie das Sonntags- und Feiertagsverbot für Lkw während der Ferienzeit streng überwachen.
„Verstöße werden mit bis zu 150 Euro geahndet“, so der Ministeriumssprecher.

Die Ferienreiseverordnung gilt schon lange für die Hauptadern in MV, so Steffen Wehner vom Landesverkehrsministerium. Allerdings würden auch Ausnahmen für Erntefahrzeuge oder Sondertransporte genehmigt. Baustellen sind jedoch an touristisch relevanten Strecken nur dann genehmigungsfähig, wenn Schäden akut beseitigt werden müssen.

 

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