zur Navigation springen
Mecklenburg-Vorpommern

17. Oktober 2017 | 02:51 Uhr

Impfdiskussion : Impfen oder nicht impfen?

vom

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2015 | 21:49 Uhr

 Pro - Keine harmlose Kinderkrankheit

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit: Komplikationen wie Mittelohr-, Lungen- oder Gehirnentzündungen sind bei der Erkrankung möglich, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Für eine Impfung spricht außerdem: Wer sich gegen Masern impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Wenn 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, können sich die Masern nach Angaben der BZgA nicht mehr ausbreiten. Dann wären auch nicht geimpfte Menschen wie junge Säuglinge durch die sogenannte Herdenimmunität geschützt.

Wer nicht geimpft ist, steckt sich bei Kontakt mit dem Virus mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit an. Eine zweimalige Impfung bietet auf der anderen Seite einen mehr als 95-prozentigen Schutz.

Kontra - Nebenwirkungen und Immunisierung

 Impfgegner führen zum einen die Nebenwirkungen ins Feld. Sie halten das Risiko für nicht kalkulierbar. Generell sind mögliche Nebenwirkungen auch laut dem Robert Koch-Institut unbestritten. Bei Masern reichen sie der Bundesärztekammer zufolge von Rötungen, Fieber bis  zu, sehr selten, allergischen Reaktionen.

Andere Argumente der Impfgegner stehen im Widerspruch zu den Einschätzungen der Fachgesellschaften und der Ständigen Impfkommission. So sind Masern nach Ansicht von Kritikern wie Hans Tolzin eine harmlose Kinderkrankheit, die in der Regel ohne Komplikationen verlaufe. Er bezweifelt auch die Wirksamkeit einer Impfung. Andere glauben, dass das Durchmachen von Krankheiten für die Entwicklung des Kindes wichtig sei und einen besseren Schutz bewirke als Impfung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen