zur Navigation springen

Gläubiger lassen Konten beschlagnahmen : Immer mehr Pfändungen

vom

In MV werden immer mehr Konten gepfändet. Schuldner gibt es im Nordosten in allen Bevölkerungs- und Altersgruppen. Besonders der Osten des Landes ist betroffen.

svz.de von
erstellt am 30.Nov.2011 | 07:39 Uhr

Schwerin | In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr Konten gepfändet: So zählt die OstseeSparkasse Rostock eine knappe Verdopplung der Zahl gegenüber den Vorjahren, die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin einen Anstieg um etwa ein Drittel. Das Kreditinstitut in der Viertorestadt verbucht für 2011 rund 4200 neue Pfändungen bei einem sonstigen Richtwert von 2800 pro Jahr, das in der Hansestadt ebenfalls eine Zahl im unteren vierstelligen Bereich, wie Sprecherinnen gegenüber unserer Redaktion sagten.

Betroffen scheint insbesondere der wirtschaftlich weniger starke Osten des Landes. "Wir spüren keinen signifikanten Anstieg. Aus Gesprächen mit den östlichen Sparkassen wissen wir aber, dass es dort diese Tendenzen gibt", sagte ein Sprecher der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Für deren Einzugsbereich müsse man mit "mehreren tausend" Pfändungen pro Jahr rechnen. Dass es diesen Schnitt quer durchs Land gibt, belegt auch die Einschätzung des Vorstandes der Volks- und Raiffeisenbanken in MV, Manfred Henne, zuständig für die Region Demmin bis Anklam. "Die Situation hier ist nicht prosperierend. Auch wir haben eine hohe Zahl von Pfändungen".

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen