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Psychische Erkrankungen : Immer mehr Fehltage durch Depressionen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mecklenburg-Vorpommern ist nach Schleswig-Holstein das Flächenland mit den meisten Fehltagen in Unternehmen aufgrund von Depressionen der Mitarbeiter

Mecklenburg-Vorpommern ist nach Schleswig-Holstein das Flächenland mit den meisten Fehltagen in Unternehmen aufgrund von Depressionen der Mitarbeiter. Auf gleichem Niveau liegen Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, das Saarland und Bremen. Bundesweit steigt einer Studie zufolge die Zahl der Menschen mit diagnostizierten Depressionen seit Jahren stetig an. Von 2000 bis 2013 nahm demnach der Anteil der Erwerbspersonen, die Antidepressiva verschrieben bekamen, um ein Drittel auf sechs Prozent zu. Die Fehlzeiten wegen Depressionen stiegen um fast 70 Prozent. Dies geht aus dem sogenannten Depressionsatlas hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) gestern in Berlin vorstellte.

Frauen waren der Studie zufolge häufiger betroffen als Männer. Antidepressiva werden der Studie zufolge im Osten weitaus seltener verschrieben als in den alten Bundesländern.  

Innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns gab es die meisten Fehlzeiten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 1,3 Tagen. Geringer belastet waren Rostock, Schwerin und der Landkreis Nordwestmecklenburg mit durchschnittlich 0,9 depressionsbedingten Fehltagen.

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