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Positive Entwicklung : Immer mehr Familien zieht es in Jugendherbergen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

416  135 Übernachtungen – ein Plus von 3320 Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr: Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Jugendherbergverbands (DJH) hat eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Die Vorstandsvorsitzende des Landesverbands, Karen Löhnertzeigte sich stolz auf diese Entwicklung, da sich das Umfeld der Herbergen derzeit als eher schwierig darstelle.

Im Landesverband sind den Angaben zufolge 26 Herbergen organisiert, davon 7 Partnerhäuser, die in freier Trägerschaft in Lizenznahme als Jugendherberge geführt werden. In den Häusern sind rund 250 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit 78  100 habe es die meisten Übernachtungen in Prora auf Rügen gegeben. Auch die Häuser in Mirow, Warnemünde und Beckerwitz seien besonders gut besucht gewesen. „Prora hat diverse Events akquiriert, Mirow konsequent seine Umweltpositionierung ausgebaut, Warnemünde profitiert von seiner attraktiven Lage direkt am Strand und Beckerwitz ist sehr beliebt aufgrund der seit 2012 dort entstandenen Baumhäuser“, erklärte Löhnert.

Nach ihren Worten interessieren sich immer mehr junge Familien für das DJH, weil sie ihren Kindern in Zeiten der Veränderung Werte vermitteln wollen. „Unsere Kombination aus Tradition, Innovation und Gemeinschaft erleben, passt einfach gut in die Zeit“, sagte Löhnert.

Auch seien die Herbergen in den vergangenen Jahren immer professioneller geworden. 2015 soll die Jugendherberge Stralsund zu einem „rollstuhlgerechten Leuchtturmprojekt“ ausgebaut werden. Nach der Fertigstellung werden die beiden neuen Häuser insgesamt 16 Plätze für Rollstuhlfahrer bieten. Die Herberge in Stralsund werde mit dadurch zu einem idealen Urlaubsort für Rollstuhlfahrergruppen. Der Strand der Jugendherberge wird einen rollstuhlgerechten Zugang erhalten. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) werde im August zur Eröffnung erwartet.

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