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Untreuevorwurf gegen Hauptgeschäftsführer : IHK Rostock: Staatsanwalt beim Chef

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Zoff in Mecklenburg-Vorpommerns größter Wirtschaftskammer: Gegen den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rostock, Andreas Sturmowski, sind Untreuevorwürfe laut geworden.

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erstellt am 16.Apr.2013 | 07:19 Uhr

Rostock | Zoff in Mecklenburg-Vorpommerns größter Wirtschaftskammer: Gegen den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rostock, Andreas Sturmowski, sind Untreuevorwürfe laut geworden. "Es liegt eine anonyme Anschuldigung gegen den Hauptgeschäftsführer zur Untreue gegenüber der IHK zu Rostock vor. Es gilt die Unschuldsvermutung", teilte die IHK gestern mit. Zuvor hatte es Hausdurchsuchungen bei führenden IHK-Vertretern berichtet. Die Rostocker Staatsanwaltschaft bestätigte die Durchsuchungen ohne Namensnennung und Bekanntgabe von Hintergründen oder Verdachtsmomenten unter Hinweis auf den Persönlichkeitsschutz.

Wie die IHK weiter berichtete, haben Sturmowski und die verantwortlichen Mitarbeiter alle sachdienlichen Unterlagen zur Aufklärung des Vorwurfs zur Verfügung gestellt. Das Präsidium wolle die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zunächst abwarten und nach deren Vorliegen zu einer Bewertung kommen.

Erst am Montagabend hatte die IHK einen neuen Präsidenten gewählt. Die Vollversammlung bestimmte den geschäftsführenden Gesellschafter der Möbel Wikinger GmbH, Claus Ruhe Madsen, zum Nachfolger von Wolfgang Hering, der Ende Januar wegen der großen zeitlichen Belastung und aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Der gebürtige Kopenhagener Madsen ist 40 Jahre alt, sein Unternehmen betreibt Möbelhäuser in Rostock, Berlin, Dresden, Karnin bei Barth und Potsdam. "Mir liegen Handel und Bildung, die Regionen, der Tourismus und die maritime Wirtschaft am Herzen. Ich will nicht in andere Fußstapfen treten, sondern meinen eigenen Weg als Präsident gehen", sagte er.

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