Nestlé will bauen : Hunderte Jobs in Schwerin geplant

Quelle: dpa
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Die Landeshauptstadt wartet auf den Bau eines neuen Werkes mit mehreren hundert Arbeitsplätzen. Seit Monaten werde intensiv mit dem Nestlé-Konzern verhandelt. Das Unternehmen prüfe eine Ansiedlung in Schwerin.

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12. Januar 2012, 06:42 Uhr

Schwerin | Die Landeshauptstadt wartet auf den Bau eines neuen Werkes mit mehreren hundert Arbeitsplätzen. "Wir sind seit Monaten in intensiven Verhandlungen mit dem Nestlé-Konzern", bestätigte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. "Wann und mit welchem Ergebnis die abgeschlossen werden können, ist noch nicht abzusehen."

Nestlé-Sprecher Alexander Antonoff bestätigte, dass das Unternehmen eine Ansiedlung in der Landeshauptstadt prüft. "Es sind jedoch auch noch andere Standorte in Europa im Rennen." Mit einer Entscheidung sei aber bald zu rechnen. Die Stadt hat bereits ein notariell beglaubigtes Verkaufsangebot über eine größere Fläche im Industriegebiet Göhrener Tannen abgegeben, mit einer Option für eine Erweiterung.

In dem neuen Werk sollen Produkte der Genussmittelindustrie hergestellt werden. Was genau wollte der Nestlé-Sprecher aus Wettbewerbsgründen nicht sagen. Es soll sich um ein ähnliches Produkt handeln wie Nespresso. Auch zur genauen Zahl der Arbeitsplätze wollte sich Alexander Antonoff nicht äußern. Je nach Ausbaustufe des Betriebes werden es nach Informationen dieser Zeitung mehrere Hundert sein. Das Industriegebiet Göhrener Tannen war einst für die Ansiedlung eines BMW-Werkes hergerichtet worden. Der Autobauer ging 2001 jedoch nach Leipzig. Seitdem liegt die Fläche weitgehend brach. Lediglich zwei Unternehmen haben dort neu gebaut. Investoren-Pläne für die Errichtung von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen erteilt die Schweriner Stadtspitze bisher eine Absage. Vorrang hätten vor allem Unternehmen, die viele Arbeitsplätze in Schwerin schaffen, heißt es.


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