FC Hansa Rostock : Humbert mag klare Ziele

<strong>Mittelfeldmann Julien Humbert</strong> will in der kommenden Saison mit dem FC Hansa Rostock die 3. Liga erobern und strebt mit demTraditionsclub den direkten Wiederaufstieg an. Foto: Klaus Feuerherm
Mittelfeldmann Julien Humbert will in der kommenden Saison mit dem FC Hansa Rostock die 3. Liga erobern und strebt mit demTraditionsclub den direkten Wiederaufstieg an. Foto: Klaus Feuerherm

„Das Ziel des Vereins lautet Aufstieg. Ich mag klare Vorgaben. Das ist viel besser, als wenn man sagt: Wir schauen erst einmal, wie es für uns in der Tabelle läuft. Jetzt weiß jeder gleich, was Sache ist“, erklärt Humbert.

svz.de von
12. Juni 2012, 12:01 Uhr

Ros-tock | "Das Ziel des Vereins lautet Aufstieg. Ich mag klare Vorgaben. Das ist viel besser, als wenn man sagt: Wir schauen erst einmal, wie es für uns in der Tabelle läuft. Jetzt weiß jeder gleich, was Sache ist", erklärt Julien Humbert.

Der Mittelfeldmann ist neu bei Fußball-Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock, kam vom künftigen Liga-Konkurrenten Rot-Weiß Erfurt an die Küste. "In der vergangenen Saison hatte ich nur drei Einsätze mit insgesamt zehn Minuten. Das war Verarsche", erklärt der 27-Jährige, der vor ein paar Jahren auf dem Sprung zum Erstligisten 1. FC Nürnberg war: "Das war während meiner Zeit in Saarbrücken. Ich hatte einen Vorvertrag mit Nürnberg, aber auf einmal war Hans Meyer als Trainer nicht mehr dort, und sein Nachfolger Thomas von Heesen wollte mich nicht (Meyer wurde im Übrigen im Februar 2008 nach einem 1:1 gegen Hansa beurlaubt - d. Red.). Manchmal ist Fußball komisch."

Bei der Ostseestädtern unterschrieb Humbert einen Einjahreskontrakt, der sich bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert. Dies ist sicherlich auch darin begründet, dass der Spieler im August 2010 einen Knorpelschaden im rechten Knie hatte. "Seit März 2011 bin ich aber wieder schmerzfrei. In der vergangenen Saison war ich topfit. Warum ich nicht gespielt habe, weiß ich nicht. Aber ich wollte auch keinen Ärger oder rausgeschmissen werden", so der Kicker.

Das Engagement beim FCH ist im Übrigen bereits die vierte Deutschland-Sta-tion des gebürtigen Franzosen (Metz). "Ich gehe immer weiter weg von zu Hause. Erst Saarbrücken, dann Duisburg, Erfurt und jetzt eben Rostock. Vielleicht bin ich in ein paar Jahren in Russland", scherzt Humbert, der es auch kulinarisch in Deutschland durchaus aushält. "Die Lasagne von Oma ist aber die beste."

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