AfD-Politiker : Holm und Komning legen ihre Landtagsmandate nieder

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Leif-Erik Holm

Die in den Bundestag gewählten AfD-Politiker Leif-Erik Holm und Enrico Komning legen ihre Landtagsmandate zum 30. November nieder.

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27. November 2017, 12:15 Uhr

Die in den Bundestag gewählten AfD-Politiker Leif-Erik Holm und Enrico Komning legen ihre Landtagsmandate zum 30. November nieder. „Wir hatten von Beginn an deutlich gemacht, dass wir die Landtagsmandate selbstverständlich abgeben werden, sobald es in Berlin in die Vollen geht“, erklärten Holm und Komning in einer gemeinsamen Mitteilung vom Montag. Mit der nun erfolgten Einsetzung der ersten Ausschüsse und der Etablierung der Arbeitskreise in der Fraktion sei es jetzt soweit.

Holm ist Landesvorsitzender der AfD in Mecklenburg-Vorpommern und hat die Landtagsfraktion bis Mitte Oktober als Vorsitzender geleitet.

Auch Komning hatte als stellvertretender Fraktionschef einen Spitzenposten inne. Bei der turnusmäßigen Neuwahl der Fraktionsspitze im Oktober wurde der Polizist Nikolaus Kramer neuer Fraktionschef.

Für Holm und Komning rücken nun der als Rechtsaußen-Politiker geltende Jens-Holger Schneider aus Schwerin und der pensionierte Richter Horst Förster aus Neubrandenburg in die AfD-Fraktion nach. Sie hätten in den vergangenen Wochen bereits als Gäste an Fraktionssitzungen teilgenommen, sagte ein Fraktionssprecher.

Holm und Komning betonten, dass sie in den Wochen seit der Bundestagswahl „bei voller Verrechnung aller Bezüge“ in Schwerin einen geordneten Übergang in die Wege geleitet hätten. Es sei ihnen nie um die Absicherung von Parlamentsposten gegangen, beteuerten sie.

Trotz möglicher Neuwahlen konzentrierten sie sich jetzt auf die Arbeit im Bundestag.

Unmittelbar nach der Bundestagswahl hatten sich vier dem bürgerlichen Lager zugerechnete Mitglieder der AfD-Landtagsfraktion abgespalten und die neue Fraktion „Bürger für Mecklenburg-Vorpommern“ gegründet.

Die AfD-Fraktion hat jetzt noch 13 Mitglieder.

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