Per Harald Løkkevik : Hohe-Düne-Investor will Heiligendamm betreiben

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Das Ostseebad scheint sowohl bei Urlaubern und Investoren beliebt. Wüstneck/

Der Investor der Fünf-Sterne-Anlage Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik hat nach Informationen dieser Zeitung Interesse an der insolventen Luxushotel-Anlage Heiligendamm bekundet.

svz.de von
11. Juli 2013, 11:16 Uhr

Schwerin | Der Investor der Fünf-Sterne-Anlage Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik hat nach Informationen dieser Zeitung Interesse an der insolventen Luxushotel-Anlage Heiligendamm bekundet. Der Verkauf des Grand Hotels an die Berliner Investorengruppe Paladio AG scheint gescheitert. Die Bankbürgschaften sollen nach Informationen unserer Zeitung zurückgezogen worden sein. Anfang Juni hatte Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum bereits verkünden müssen, dass Palladio in Zahlungsverzug sei. Nach Informationen aus Branchenkreisen ist das von Palladio vorgesehene Geschäftsmodell, das die Umwidmung eines Teils des Hotels in Eigentumswohnungen sowie den Weiterverkauf anderer Teile vorsieht, nicht aufgegangen.

Der Unternehmenssprecher der Yachthafenresidenz, Stephan Clausen, bestätigte der Redaktion, dass Lökkevik realistische Chancen sieht, Heiligendamm wirtschaftlich zu betreiben, wenn beide Anlagen gemeinsam bewirtschaftet werden. Løkkevik dürfe für sich in Anspruch nehmen, mit Hohe Düne nachgewiesen zu haben, entgegen allen Unkenrufen eine hochwertige Anlage an einem schwierigen Standort erfolgreich betreiben zu können.

Der Heiligendamm-Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum bestätigte auf Anfrage, dass neben anderen Bewerbern auch Løkkevik Interesse bekundet habe. Zumbaum sagte aber auch wörtlich: "Es gibt ein laufendes Vertragsverhältnis mit Palladio. Auch wenn noch kein Geld geflossen ist, hat der Käufer noch 14 Tage Zeit, den Vertrag zu erfüllen."

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