Neue Aufträge 2019 : Hoffnung für Wolgaster Peene-Werft

Nach dem Baustopp für Patrouillenboote für Saudi-Arabien gibt es für die Peene-Werft Wolgast wieder Hoffnung auf neue Aufträge.

Nach dem Baustopp für Patrouillenboote für Saudi-Arabien gibt es für die Peene-Werft Wolgast wieder Hoffnung auf neue Aufträge.

Nach dem Baustopp für Patrouillenboote für Saudi-Arabien gibt es für die Peene-Werft Wolgast wieder Hoffnung auf neue Aufträge.

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16. November 2018, 08:14 Uhr

Im Anschluss an ein Gespräch mit dem Chef der Lürssen-Gruppe, Friedrich Lürssen, am Donnerstagabend in Schwerin teilte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) mit, die Arbeitslücke in Wolgast werde zumindest abgefedert. "Vier weitere Boote werden am Standort gebaut. In Vorbereitung sind der Bau einer Explorer-Yacht zu Beginn des kommenden Jahres sowie ein Auftrag der Bundesmarine", kündigte Glawe an. Zudem versicherte er: "Wir bleiben weiter in Kontakt mit der Bundesregierung." Die Entscheidung über den Bau weiterer Patrouillenboote müsse dort fallen.

Ein Großteil der 300 Arbeiter der zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörenden Werft in Mecklenburg-Vorpommern war vor einer Woche wegen des vorläufigen Ausfuhrstopps für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien in Kurzarbeit geschickt worden. Dies sei ein legitimes Mittel, um Auftragslücken zu überbrücken, sagte Glawe. Entscheidend sei, dass die Mitarbeiter am Standort gehalten werden können. Das Wirtschaftsministerium bot dem Unternehmen Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter an.  

Von den 35 bestellten Booten für Saudi-Arabien sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erst 15 ausgeliefert. Die Schiffe 16 und 17, deren Auslieferung bereits im März genehmigt worden war, sind fertig. Sie sollten ursprünglich im November nach Saudi-Arabien gehen, liegen aber noch auf der Werft. Der Bau von acht weiteren Schiffen hatte bereits begonnen, ruht nun aber.

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