Schifffahrt : Hoffnung für Traditionssegler

Traditionssegler und Museumsschiffe sollen mit neuen Auflagen sicherer gemacht werden, so das Bundesverkehrsministerium.
Traditionssegler und Museumsschiffe sollen mit neuen Auflagen sicherer gemacht werden, so das Bundesverkehrsministerium.

Nun also doch: Traditionsschifffahrer und das Bundesverkehrsministerium gehen aufeinander zu.

svz.de von
28. Mai 2017, 20:45 Uhr

Nach einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium über eine geplante Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe soll es ein vereinbartes Memorandum of Understanding zwischen Ministerium und Schiffseignern geben. „Wir wollen nicht weiterhin von der einseitigen Auslegung der Verordnung durch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG-Verkehr abhängig sein“, sagte Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender des Interessenverbands GSHW (Gemeinsame Kommission für Historische Wasserfahrzeuge). Auch die Position einer Ombudsperson, die im Zweifel angerufen werden kann, gehört zu den Zusagen, die das BMVI während der Diskussion in Berlin machte, teilte der Verband am Samstag mit. Zudem solle es ein Arbeitsgruppe geben.

Mit der Verordnung sollen die bauliche Beschaffenheit, der Brandschutz, die Ausrüstung und die Qualifikationen der Crews von Traditionsschiffen strenger geregelt werden. Nach Angaben des Dachverbands der deutschen Traditionsschiffe sind etwa 110 Schiffe im Norden betroffen, 90 Prozent seien in ihrer Existenz bedroht. Die neue Sicherheitsverordnung soll noch im Frühjahr in Kraft treten und wird derzeit in Brüssel von der EU-Kommission geprüft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen