Schwerin : Höherer Buga-Gewinn

<strong>Buga in Schwerin:</strong> 1,9 Millionen Gäste ließen die Kassen klingen.
Buga in Schwerin: 1,9 Millionen Gäste ließen die Kassen klingen.

Die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH hat offenbar mehr Überschuss erarbeitet als bisher angenommen. Jedoch befindet sich die Gesellschaft in Liquidation. Es dürfen demnach nur kleinere Beträge ausgezahlt werden.

svz.de von
02. Januar 2012, 06:32 Uhr

Schwerin | Die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH hat offenbar mehr Überschuss erarbeitet, als bisher bekannt geworden ist. Nach Informationen unserer Zeitung darf die Stadt noch mehr als sechs Millionen Euro erwarten. Mit dem Jahresabschluss 2010 war bisher nur von drei Millionen Euro die Rede. Allerdings befindet sich die Gesellschaft noch in Liquidation. Bevor die nicht endgültig abgeschlossen ist, dürfen nur kleinere Beträge ausgezahlt werden, hieß es von der stadteigenen Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung (GBV).

So sind bisher nur 500 000 Euro in die Schweriner Bürgerstiftung geflossen. Aus den Zinserträgen des Stiftungsvermögens sollen Projekte aus den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrt, Bildung, Kultur und Sport gefördert werden. Ferner kann sie bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke unterstützen. Wann der Rest kommt, ist abhängig vom Abschluss des Liquidationsverfahrens. Dessen Ende ist noch nicht abzusehen. Denn immer noch streitet sich die die Buga GmbH vor Gericht mit Baufirmen über die korrekte Höhe der Rechnungen - der Ausgang ist offen. Einen Vorteil hat die späte Auszahlung allerdings: Derzeit bringt das Buga-Guthaben Zinsen.

Wenn die Gesamtsumme an die Landeshauptstadt ausgezahlt wird, darf sie jedoch nicht komplett im Haushalt "versickern". Weil die Buga GmbH eine gemeinnützige Gesellschaft und damit steuerbegünstigt war, darf der Großteil des Geldes auch nur für gemeinnützige Zwecke durch die Stadt eingesetzt werden. "Das dürfte aber nicht schwer fallen", so der Chef der Beteiligungsverwaltung, Matthias Dankert.

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