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Mecklenburg-Vorpommern

18. November 2017 | 00:24 Uhr

Höhenfeuerwerk als „Signal" für 2013

vom

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2012 | 06:51 Uhr

Güstrow | Das gelungene und allseits gelobte Höhenfeuerwerk kurz vor Mitternacht am Freitag will Jörg Bludau als Signal" für weitere Inselseefeste verstanden wissen. Bludau, Geschäftsführer der Agentur Konzert- und Veranstaltungsservice GmbH (KVS) Rostock, resümierte gestern Abend nach dem Fest, das von SVZ mit präsentiert wurde: "Es war ein Neubeginn, bei dem uns wegen des Widerspruchs zur Vergabe die Zeit im Nacken saß. Aber ich denke, dass die Besucher gesehen und gespürt haben, dass wir an die gute Tradition der Inselseefeste, die wir bis 2008 veranstalteten, anknüpfen können." Bludau bekräftigte wie vor dem Fest, dass eine stetige Partnerschaft mit Inselseeanliegern, Stadt, Vereinen, Verbänden, Gastronomen, Händlern und Schaustellern der Schlüssel zum Erfolg ist. Dem Ergebnis stellte sich der Veranstaltungsmanager trotzdem kritisch. Der wirtschaftliche Erfolg sei sowohl für die KVS als auch für Händler und Gastronomen negativ, weil zu wenige Besucher vor allem am Tag kamen. Da allerdings machte dem Veranstalter auch das Wetter mit kräftigen Schauern sowie Blitz und Donner zu schaffen. Die Abende seien dagegen, so Bludau, ganz gut gelaufen. "Obwohl wir aus anderen Jahren andere Zahlen kennen", erklärte er. Großes Lob zollte Bludau den Bootshausbesitzern auf der anderen Inselseeseite, die mit ihren geschmückten Booten und Häusern ihren Beitrag zum Fest leisteten. "Hier möchte ich, wenn die KVS das Fest wieder veranstalten sollte, die Zusammenarbeit noch mehr verbessern."

Arbeitsgemeinschaft Inselsee will 2013 wieder "angreifen"

Einen Besuch des Festes ließ sich Axel Wulff von der Arbeitsgemeinschaft Inselsee, die letztlich nicht den Zuschlag der Stadtvertretung erhalten hatte (wir berichteten), nicht nehmen. Er erklärte, dass er die Entscheidung inzwischen "sportlich" nehme und beim nächsten Inselseefest wieder "angreifen" werde. Er will da vor allem auf die Gemeinsamkeit Güstrower Anbieter bauen. Das diesjährige Fest sah er kritisch.

Das Programm hatte seine Höhepunkte - das Feuerwerk wurde genannt - , mit der Musik und Stimmung an den Abenden u.a. mit der Güstrower Party-Band "Medlay Crew" sowie den DJ’s Mario Kohlhagen (Güstrow) und Mike Dümmler (Rostock). Gestern Nachmittag wussten u.a die Beiträge des Güstrower IB-Kinder- und Jugendhauses zu gefallen. Für Spaß und Kurzweil sorgte u.a. der 2. Piste-Kanu-Challange mit 19 Kanus, nur kurzzeitig gestoppt durch ein Gewitter. In einem spannenden Finale gewannen Anton und Felix Runte als Leserteam vor dem Team Wanderer-Aktivtour und der Rostocker Redaktion des Stadtmagazins.

Das Kinderfest vom lokalen Familienbündnis unter dem Motto "Tiere der Welt" und unter Leitung von Karen Larisch litt ebenfalls unter den schwachen Besucherzahlen und dem Wetter. Larisch: "Aber auch die Vergabequerelen brachten unser Angebot durcheinander. Weil die Zeit zu knapp war, konnten wir das Sportmobil des Landessportbundes nicht bestellen."

Feste Größen: Kanu-Challenge, Beachvolleyball, Kuttersegeln

Als fester und nicht wegzudenkender Bestandteil des Inselseefestes erwies sich wieder das Beachvolleyballturnier für Männer- und Mixed-Teams. Eine weitere sportliche Tradition könnte sich mit dem Kuttersegeln des SV Einheit herauskristallisieren. Zum zweiten Mal wurde ein Wanderpokal ausgesegelt (wir berichten ausführlich diese Woche im Lokalsportteil).

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