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Mecklenburg-Vorpommern

18. November 2017 | 02:17 Uhr

Hochbetrieb im Gewächshaus

vom

svz.de von
erstellt am 20.Mär.2012 | 10:55 Uhr

Steinhagen | Der Frühling hat begonnen und bringt Hochbetrieb für die Gärtnerinnen und Gärtner in "Zube’s Blumenwelt" mit sich. In allen Farben recken sich in der großen Gewächshausanlage sowie auf dem Freiland Primeln und Stiefmütterchen sowie Hornveilchen den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Studentenblumen, Petunien, Tausendschönchen und Lobelien räkeln sich wohlig in den Einzeltöpfen, in die sie in diesen Tagen gesetzt werden. Aufmerksam stehen die beiden Lehrlinge Yvonne Richter und Tom Bargatz vom Bildungszentrum Steinhagen an der sich langsam drehenden Topfmaschine und setzen behutsam ein Petunienpflänzchen nach dem anderen in die lockere Erde im Blumentopf. "Lehrlinge sind im Moment rar", sagt Gartenland schaftsbauerin Dorit Benick, und wechselt im Vorbeigehen ein paar Worte mit den beiden Jugendlichen, denen die Arbeit schon gut von der Hand geht. "Eigene Lehrlinge konnten wir in diesem Jahr gar keine finden", erzählt sie.

Im Stundentakt fahren gestern die Lieferfahrzeuge vom Hof der Gärtnerei. "Dreimal die Woche liefern wir in unsere acht Blumenläden, darüber hinaus für die Stadtbepflanzung in Rostock und auch in Bützow", so Dorit Benick. Gefragt sei im Moment vor allem das, was Farbe in die Landschaft bringt: Weshalb besonders emsig auf der "Stiefmütterchenplantage" geerntet wird. Ruckzuck ist eine Palette mit 12 Blumentöpfen gefüllt und wandert in den Lieferwagen. Sobald der Boden frostfrei war, kamen die Stiefmütterchen ins Freiland. "Wir brauchen Platz in den Gewächshäusern. Zurzeit pikieren wir dort Gemüsepflanzen wir Porree, Sellerie und Kohlrabi", erläutert die Gärtnerin.

Der frühzeitige Umzug der Stiefmütterchen ins Freiland bringe einen großen Vorteil mit sich: "Unsere Blumen sind abgehärtet, die gedeihen dann in den Gärten gut und gehen nicht gleich ein, wie andere Blumen, die in Gewächshäusern vorgetrieben sind", sagt Dorit Benick. Wer letztere kauft, kaufe dann oft zweimal, ist sie überzeugt.

Das sei auch bei Primeln nicht anders. "Die Sorten Aukalia und Wanda halten es aus, wenn nochmal ein kurzer Frost drüber geht", so Dorit Benick. Wer diese beim Gärtner kauft, sei immer auf der sicheren Seite.

Was in "Zube’s Pflanzenwelt" alles wächst und gedeiht, können sich an diesem Sonnabend, dem 24. März, alle Besucher beim dortigen Frühlingsfest ansehen. Von 9 bis 13 Uhr stehen nicht nur die Gewächshäuser zur Besichtigung und zum Erlebniseinkauf offen, es gibt auch diverse unterhaltsame Angebote. So sind am Glücksrad Kleinpreise zu gewinnen und am Grill wird für das leibliche Wohl gebrutzelt. Und natürlich warten bunte Frühblüher sowie zahlreiche andere Gewächse und floristisches Zubehör auf die Gäste des Frühlingsfestes.


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