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Mick Jaggers Bruder Chris zu Gast beim Blue Wave Festival : Hippie-Musik und Blues auf Rügen

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Das Blue Wave Festival auf Rügen präsentiert Hippies und Blues aus den 60er Jahren und von heute. Einer der bekannten Namen in diesem Jahr ist Chris Jagger, der Bruder von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger.

svz.de von
erstellt am 18.Jun.2013 | 09:08 Uhr

Binz | Mehr als 15 000 Blues-Fans werden von morgen an beim 17. Blue Wave Festival in Binz auf Rügen erwartet. "In diesem Jahr ist das Thema ,Blues und Hippies’. Da wollen wir den Besuchern unter anderem Musiker vorstellen, die die musikalische und gesellschaftliche Aufbruchstimmung der Hippies noch selbst miterlebt haben", sagte Kurator und Gründer Michael Maas in einem Interview. Einer der Musiker ist Chris Jagger, der jahrzehntelang dank seines Bruders Mick im Umfeld der Rolling Stones durch die Welt getourt ist. "Seine Musik ist eine ganz eigene Mixtur aus Blues, Gospel, Rock und Country und klingt kaum nach den Stones." Zum Abschluss des Festivals gibt es am Sonntag ein Konzert des Pianisten Gene Taylor, der auch schon mit den Woodstock-Vete ranen Canned Heat gespielt hat.

Mit vier großen Open-Air-Konzerten und Clubkonzerten in verschiedenen Hotels des Seebades könnten sich die Besucher mit viel Spaß ein eigenes Bild von Hippies im 21. Jahrhundert machen, sagte Maas. Gerade die Konzentration auf ein bestimmtes musika lisches Thema mache für viele den Reiz des Festivals aus. "Durch die Mischung von Blues-Fans, Urlaubern und Menschen, die zufällig an der Seebrücke zu den kostenlosen Open-Air-Konzerten stoßen, ergibt sich eine für derartige Festivals ganz einzigartige Stimmung."

Das werde mittlerweile auch in der deutschen Bluesszene wahrgenommen. In den beiden vergangenen Jahren wurde das Blue Wave jeweils mit einem German Blues Award als bestes Festival seiner Art in Deutschland ausgezeichnet. "Hinzu kommt, dass viele Musiker die besondere Atmosphäre des seit Sonntag auf einem Zeltplatz in Göhren stattfindenden Blue Wave Camps schätzen."

Mehr als 250 Musiker treffen sich dort zu Workshops und abendlichen Sessions, können neue Projekte zwanglos ausprobieren. Diese Kombination aus Camping und Festival sei in Europa einzigartig und solle künftig beispielsweise auch beim Blues-Festival im schwe dischen Mönsteras kopiert werden.

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