Badestrandtest: Pinnower See : Hier gehts sportlich zu

Spaß im Wasser: Martina und Peter Rossow mit ihren Enkelkindern und deren Freunden
1 von 2
Spaß im Wasser: Martina und Peter Rossow mit ihren Enkelkindern und deren Freunden

Steh-Paddeln, Volleyball und Bootfahren – in Godern am Pinnower See können Besucher etwas für ihre Fitness tun

von
11. August 2016, 12:00 Uhr

Ob Volleyball spielen, in der Sandkiste buddeln oder im See toben – am Goderner Strand am Pinnower See ist bei meinem Besuch jede Menge los. Mitten drin treffe ich auf Johann Owemoser. Er erzählt mir, dass er oft herkommt. „Ich lebe seit zwölf Jahren in Schwerin und bin viel mit dem Rad unterwegs, da bietet sich eine Erfrischung im Pinnower See doch an.“ Zu beanstanden hat der gebürtige Österreicher nichts.

Das Wasser ist klar. Kein Wunder, der Pinnower See gehört zum Trinkwassereinzugsgebiet der Landeshauptstadt. Gerne wird er auch von Sportlern genutzt. „Die Gäste können sich bei uns Boote ausleihen oder sich im Steh-Paddeln versuchen“, erzählt Betreiber Wilfried Thalmann, während er in seinem Strand-imbiss „Inselblick“ steht und von einem jungen Mann Eintritt kassiert. 1,50 Euro muss er zahlen. „1 Euro nehme ich für die Reinigung des Strandes und der Toiletten. Für die restlichen 50 Cent gibt es einen Wertgutschein für den Imbiss“, erklärt Thalmann, der sich seit nunmehr sechs Jahren um den Strandbetrieb kümmert. Wenn das Wetter mitspielt, sei viel los. 80 Prozent der Besucher seien Stammgäste. „Der Tag beginnt für mich früh und endet spät. Es muss ja noch aufgeräumt werden – da wird es schon mal 24 Uhr“, beschreibt Thalmann seinen Alltag.

Auch Martina und Peter Rossow sind mit ihren Enkelkindern zum Baden in Godern. „Den Kindern gefällt es wirklich gut“, sind sich Beide einig und gehen mit ihnen ins Wasser. Johann Owemoser hat währenddessen seine Sachen zusammengepackt und sich in sein Radler-Outfit geschmissen. Ein letzter Blick zum See – und er fährt los.

Strandtest Pinnower See

Sandburg-Faktor

Burgen müssen woanders gebaut werden. In Godern gibt es eine große Liegewiese, keinen Sandstrand.

Wellen-Faktor

Wer starken Wellengang sucht, ist an der Ostsee besser aufgehoben.

Wassersport-Faktor

Wer nicht nur schwimmen möchte, kann sich ein Tret- oder Ruderboot ausleihen. Außerdem gibt es auch Kanus. Wer mal was Neues ausprobieren möchte, kann sich im Steh-Paddeln versuchen. 

FKK-Faktor

Einen ausgewiesenen FKK-Bereich gibt es  nicht.

Badewannen-Faktor

Die Wasserqualität des Sees ist ausgezeichnet –  der Pinnower See gehört zum Trinkwassereinzugsgebiet der Stadt Schwerin.

Mops-Faktor

Es ist kein ausgewiesener Hundestrand.

Wellness-Faktor

20 Holzbänke  und eine große Liegewiese  

Sicherheits-Faktor

Baden ist hier auf eigene Gefahr. Der Betreiber Wilfried Thalmann ist täglich vor Ort, er ist ausgebildeter Rettungsschwimmer.

Mülleimer-Faktor

Das Bad ist sauber.  

Dusch-Faktor

Duschen gibt es nicht. WC-Anlagen sind vorhanden.

Hunger-Faktor

Im Strandimbiss „Inselblick“ können bis zu 110 Gäste gleichzeitig Platz nehmen. 

Unterhaltungsfaktor

Tischtennis, Volleyball, Spielplatz, Wiese zum Fußballspielen  

Dicke-Marie-Faktor

Ein Eintrittsgeld in Höhe von 1,50 Euro wird erhoben: 1 Euro für die Reinigung des Strandes und die Toilettennutzung, 50 Cent Wertgutschein für den Imbiss, Kinder bis  16  Jahre haben freien Eintritt

 

Und wo gehen Sie gerne baden? Schicken Sie uns Ihre Strandvorschläge mit Adresse, kurzer Beschreibung und gerne auch mit einem Bild an onlineredaktion@medienhausnord.de und wir ergänzen sie als Lesertipp in unserer Karte.

(Hinweis: unvollständige Vorschläge können leider nicht berücksichtigt werden. Die Sammlung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Infos sind ohne Gewähr.)

 

>> Morgen im Badestrandtest: Ostseebad Binz

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen