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Peene-Werft in Wolgast : Heute soll die P+S-Werft verkauft werden

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Die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast könnten künftig getrennte Wege gehen. Die Bremer Lürssen Werft bestätigte erstmals ihr Kaufinteresse an der Peene-Werft in Wolgast. "Wir wollen kaufen", sagte Friedrich Lürssen.

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erstellt am 16.Dez.2012 | 05:42 Uhr

Bremen/Stralsund | Die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast könnten künftig getrennte Wege gehen. Die Bremer Lürssen Werft bestätigte erstmals ihr Kaufinteresse an der Peene-Werft in Wolgast. "Wir wollen kaufen", sagte Werften-Chef Friedrich Lürssen am Sonnabend. Die Kaufverhandlungen zwischen Lürssen und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann über den insolventen Schiffbaubetrieb in Wolgast sollten an diesem Wochenende abgeschlossen werden. Lürssen verwies auf den Gläubigerausschuss der P+S-Werften, dem heute der Vertrag in Rostock vorgelegt werden soll. Der Ausschuss muss den Vertrag genehmigen. Im Bieterverfahren um die Wolgaster Peene-Werft hatte Lürssen das beste Angebot abgegeben. Demnach will Lürssen mehr als 350 von 540 Arbeitsplätzen erhalten.

Für die Schwesterwerft in Stralsund, auf der die nicht verkauften Scandlines-Fähren gebaut wurden, gibt es bislang kein Kaufangebot. Die Insolvenzverwaltung erwartet bis Ende Dezember erste unverbindliche Offerten. Es gebe erste Interessenten. Für Stralsund wird derzeit die Gründung einer Betreibergesellschaft vorbereitet, um zwei Schiffe für die dänische Reederei DFDS fertigstellen zu können.

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