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Ermittlungsstand in Gottmannsförde : Herkunft des toten Babys weiter ungeklärt

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Drei Wochen nach dem Fund eines toten Babys an einem Flussufer in Nordwestmecklenburg bleibt die Herkunft des Jungen ungeklärt. Es gebe nach wie vor keinen Hinweis auf die Mutter des Kindes.

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2011 | 06:13 Uhr

Drei Wochen nach dem Fund eines toten Babys an einem Flussufer in Nordwestmecklenburg bleibt die Herkunft des Jungen ungeklärt. Es gebe nach wie vor keinen Hinweis auf die Mutter des Kindes, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es seien ergebnislos sämtliche gynäkologische Praxen, freiberufliche Hebammen sowie die Krankenhäuser der Umgebung nach Frauen abgefragt worden, die ein Kind erwartet hatten.

Auch der Fundort der Babyleiche bei Gottmannsförde wurde nochmals untersucht. Dabei kam nun auch ein sogenannter Mantrailer zum Einsatz, ein Spürhund, der menschliche Gerüche auch über weite Strecken verfolgen kann. Auch das blieb ohne Erfolg. „Es gibt nicht ansatzweise eine heiße Spur“, sagte der Sprecher.
Dabei habe es einige Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. Sogar namentlich seien Frauen genannt worden, bei denen sich der Verdacht aber nicht bestätigt habe. Darüber hinaus seien Personengruppen überprüft worden, die zwar beruflich in der Gegend zu tun hatten, jedoch woanders wohnten, zum Beispiel Auszubildende. Nichts habe die Polizei aber weitergebracht, hieß es.
Noch seien die Untersuchungen nicht abgeschlossen. Man hoffe dennoch auf weitere Hinweise, um die Mutter ausfindig zu machen.

Ein Angler hatte die Babyleiche am 7. Dezember an einem Fluss nahe der kleinen Ortschaft Gottmannsförde gefunden. Offenbar war der Junge dort auch entbunden worden. Die Stelle ist abgelegen und nur zu Fuß zu erreichen. Laut Obduktion hatte das Kind nach der Geburt noch gelebt, Todesursache war Ertrinken.

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