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Stephan Krüger Ruder-Weltmeisterschaften in Südkorea : Heinrich gewinnt zum WM-Auftakt

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Mit drei Vorlaufsiegen haben sich die Besatzungen des Deutschen Ruderverbandes bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Chungju optimal durch die erste "Qualifikationsrunde" gekämpft.

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erstellt am 25.Aug.2013 | 10:45 Uhr

Rostock | Mit drei Vorlaufsiegen haben sich die Besatzungen des Deutschen Ruderverbandes bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Chungju optimal durch die erste "Qualifikationsrunde" gekämpft. Der Doppelvierer der Frauen ist bereits für das Finale der Top Sechs qualifiziert. Ebenso souverän präsentierte sich zum Auftakt der Magdeburger Marcel Hacker im Einer. Hinzu kommt der Doppelvierer mit Paul Heinrich vom Rostocker Ruder-Club, der mit den drei verbliebenen Olympiasiegern von 2012 im Boot von Coach Egbert Scheibe vor der Ukraine und Russland das Ziel erreichte.

"Bis jetzt bestreiten wir noch ein Verfolgungsrennen"

"Wir haben gewonnen, einen der zwei Startplätze für das Halbfinale am Dienstag gesichert und liegen damit im Bereich der internen WM-Vorgabe", bilanzierte der 22-jährige Sportsoldat. Doch um das ganz große Ziel zu erreichen werden sich die Europameister steigern müssen. Kroatien will sich für die Niederlagen bei den Olympischen Spielen 2012 und den EM 2013 in Sevilla revanchieren und präsentierte sich im Vorlauf bärenstark. Die Männer vom Balkan platzierten sich im Zeit-Ranking vor den Briten und Heinrich & Co.

"Wir sind noch nicht 100-prozentig in Schwung. Beim Start kommen wir nicht optimal in Tritt. Damit rudern wir statt mit geplanter Offensivtaktik noch ein Verfolgungsrennen auf den ersten 500 der 2000 Metern", erklärt Paul.

Heute wird es für die Jungs des Ros tocker Bundestrainers Meinhard Rahn ernst. Im WM-Vorlauf treffen Stephan Krüger und sein Berliner Partner Eric Knittel auf die starken Litauer. Beim Weltcup-Finale in Luzern gab es zwischen beiden Booten ein Fotofinish. "Wir wurden da glücklich, aber verdient Dritter", blickt Rahn zurück. Jetzt geht es um Rang zwei und die direkte "Quali" für das Halbfinale der besten zwölf Doppelzweier. "Klar möchte man siegen und ein Signal der Stärke an die Rivalen senden, aber wir müssen mit unseren Möglichkeiten auch optimal haushalten", sagt Stephan und ergänzt: "Die Litauer sind im Schnitt zehn Zentimeter und zehn Kilo größer und schwerer als wir."

Der neuformierte Deutschland-Achter mit dem Schweriner Hannes Ocik auf der Bugposition will direkt ins Finale. Dafür muss er im Vorlauf mindestens Zweiter werden. Die Ex-Rostockerin Marlene Sinnig erreichte mit Kerstin Hartmann aus Ulm im Zweier ohne das Halbfinale. "Gut getestet und eine Ex trarunde verhindert", kommentierte

die jetzige Krefelderin. Nicht unzufrieden dürfte auch die Bützowerin Wiebke Hein (Potsdamer RC Germania, früher ORC Rostock) sein. Zwar muss die WM-Debütantin im Leichtgewichts-Einer in die ungeliebte "Trostrunde", die Runde der besten Zwölf, das Halb finale, scheint aber machbar.

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