Sicherheit MV : Handy-Dienst im Gefängnis wird geblockt

 
 

Justizministerin Uta-Maria Kuder: Kontrollen wirken - weniger Handys in Gefängnissen gefunden

svz.de von
10. Juli 2016, 21:00 Uhr

Illegale Handys im Gefängnis werden zumindest in einer Haftanstalt bald unnütz: In der Justizvollzugsanstalt Waldeck bei Rostock soll demnächst ein Mobilfunkblocker in Betrieb gehen, wie Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) am Sonntag ankündigte. Damit kann der Handyempfang räumlich präzise unterdrückt werden. 2014 waren in den Haftanstalten im Land laut Ministerium rund 400 Mobiltelefone sichergestellt worden. Ein Jahr später waren es nur noch 278.„An der Anzahl der gefundenen eingeschleusten Handys ist zu erkennen, dass unsere sorgfältigen Kontrollen wirken“, sagte die Ministerin.

Regelmäßig würden die Hafträume durchsucht. Die Gelände der Justizvollzugsanstalten würden täglich nach möglichen Überwürfen von Handys abgesucht. Besucher, die Handys in die Anstalten schmuggeln könnten, würden verstärkt kontrolliert. „Handys sind im Vollzug aus Sicherheitsgründen nicht zu dulden“, sagte Kuder.

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