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Schweriner SC : Hamburg in die Schranken gewiesen

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Montag Abend zog die Mannschaft von SSC-Trainer Teun Buijs mit 3:1 gegen VT Aurubis Hamburg ins Pokal-Halbfinale ein. Jetzt müssen die Volleyballerinnen nur noch eine Hürde zum Finale nach Halle/Westfalen nehmen.

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erstellt am 12.Dez.2011 | 11:10 Uhr

Schwerin | Jetzt müssen die Volleyballerinnen des Schweriner SC nur noch eine Hürde zum Finale nach Halle/Westfalen nehmen. Gestern Abend zog die Mannschaft von SSC-Trainer Teun Buijs mit 3:1 (22, -22, 19, 15) nach einer letztendlich souveränen Leistung gegen VT Aurubis Hamburg ins Pokal-Halbfinale ein."Ich hätte gern ein Heimspiel, bloß keine Reise", hatte der niederländische Coach kurz nach dem Halbfinal-Einzug seinen Wunsch geäußert. Und sein Wunsch wurde gut eine Stunde später erhört: Schwerin empfängt am 29. Dezember in der Arena den 1. VC Wiesbaden. Im zweiten Halbfinale müssen die Roten Raben Vilsbiburg nach Stuttgart.

Das Pokal-Viertelfinale vor 905 Zuschauern in der Arena am Lambrechtsgrund begann zwischen den Schwerinerinnen und den Gästen ausgeglichen. Auf Seiten der Gastgeber überwand Außenangreiferin Anne Buijs den Hamburger Block ein ums andere Mal. Auf der gegenseite machte Louisane Penha de Souza Ziegler den SSC-Damen das Leben schwer. So war es bis zum 17:16 eng. Doch dann zog auch Berit Kauffeldt nach klugen Zuspielen von Denise Hanke an und brachte ihr Team mit 21:17 in Führung. Dies ließen sich die Buijs-Schützlinge nicht mehr nehmen. Als Hamburgs Zuspielerin Kim Staelens einen Aufschlag ins Aus setzte, hatte Schwerin den Satz mit 25:22 gewonnen. Das sollte Sicherheit geben. Doch die Mecklenburgerinnen verloren den Faden und lagen ganz schnell mit 5:10 hinten. Die Fehlerquote blieb hoch, sodass VT Aurubis gar auf 18:12 erhöhen konnte. Doch die SSC-Volleyballerinnen kämpften, wollten sich nicht so leicht geschlagen geben. Und als die Norwegerin Hanne Haugen Aas zum wiederholten Male einen Schnellangriff durch die Mitte im gegnerischen Feld versenkte, war der SSC auf 21:22 ran. Bei Hamburg fingen die Nerven an zu flattern. Souza Ziegler setzte den nächsten Angriff ins Aus. Bei den nächsten beiden Male machte sie es besser: 24:22 für Hamburg. Und als Schwerins fleißigste Punktesammlerin Anne Buijs geblockt wurde, war der zweite Satz für Schwerin weg.

Aber der deutsche Meister fing sich ganz schnell wieder, führte die Angriffe konzentriert vor und zog das Tempo an. Mit guten Aufschlagen wurde der Gast unter Druck gesetzt. Die Annahme stand wieder sicherer: 12:8 für den SSC. Doch so richtig konnte der Champions-League-Starter in der Folge nicht durchziehen und kassierte beim 16:16 den Ausgleich. Allerdings machte sich jetzt doch die Klasse von Diagonalangreiferin Patricia Thormann und Anne Buijs bemerkbar. Berit Kauffeldt holte den Satzball heraus, den Mira Topic verwandelte.

In Durchgang vier ließen die Gastgeberinnen dann nichts mehr anbrennen, zogen souverän durch. Hamburg war jetzt überfordert, konnte dem schnellen SSC-Spiel nicht mehr folgen. Über 10:6, 19:13 machte Patricia Thormann beim 24:15 den Sack zu.

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