Die Schattenseite vom Gruselspaß : Halloween endet mit Alkohol und Randale

 

 

In der Halloweeen-Nacht wurde viel gefeiert - leider vielerorts etwas zu viel: Randale, Alkohol und Vandalismus. 17-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

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02. November 2015, 12:00 Uhr

Die Halloween-Nacht hat der Polizei am Wochenende mehrere Einsätze mit minderjährigen Jugendlichen und ausufernden Partys beschert. Wie die zuständigen Polizeisprecher am Montag erklärten, randalierte eine etwa 15-köpfige Gruppe in einer Ferienanlage in Sellin auf der Insel Rügen. Außerdem wurden betrunkene Minderjährige in Ueckermünde (Kreis Vorpommern-Greifswald) aufgegriffen. Ein 17-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen, als er am Samstagabend bei einer Mutprobe mit zwei Bekannten nachts auf die Stadthalle in Neubrandenburg kletterte. Er stürzte ab und musste notoperiert werden.

In der Ferienanlage in Sellin (Kreis Vorpommern-Rügen) wurden Scheiben eingeworfen, Wände beschmiert sowie Laternen, Bänke und Stühle im Wert von mehreren Tausend Euro zerstört. Betroffen war auch eine Gaststätte. Sieben Verdächtige im Alter von 14 und 15 Jahren seien ermittelt worden. In Ueckermünde musste ein Rettungswagen anrücken, weil mehrere Jugendliche - meist etwa 14 Jahre alt - schon betrunken auf dem Boden lagen, wie Passanten meldeten. Eine 14-Jährige kam mit 1,36 Promille ins Klinikum, die anderen Kinder seien ihren Eltern übergeben worden.

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