Gutes Ende in Sicht: Kampfhund Tascha in Berlin angemeldet

Das Drama um das Wachkomakind Dylan aus Schönwalde/Glien (Havelland) und seinen besten Freund, Kampfhund Tascha, steht vor einem guten Ende. Der Vater des schwer kranken Zehnjährigen habe angegeben, dass der Hund offiziell bei einem Verwandten in Berlin angemeldet sei, sagte Bürgermeister Bodo Oehme gestern. „Wenn er uns die Meldebescheinigung bringt, ist die Akte damit für uns geschlossen.“ Das Ordnungsamt der Gemeinde wollte Tascha aus der Familie nehmen. In Brandenburg ist die Haltung eines American Staffordshire Terrier im Gegensatz zu Berlin untersagt, weil das Tier dort als gefährlicher Kampfhund gilt.

In einem zweiten Schritt will der Vater nun erreichen, dass der Hund als Therapiehund anerkannt wird. „Dafür ist eine entsprechende Ausbildung und Prüfung erforderlich sowie ein Gutachten, dass der Hund nicht gefährlich ist“, sagte Oehme. Wenn diese Nachweise erbracht seien, könne Tascha auch wieder offiziell bei der Familie leben – und bei seinem Freund Dylan bleiben. Dafür hatten sich neben Landtagsabgeordneten Zehntausende Menschen im Internet eingesetzt. Die Facebook-Seite „Unterstützt Wachkomakind Dylan und seinen Hund Tascha“ hatte bis gestern Nachmittag mehr als 190 000 Unterstützer-„Likes“ .

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