Berichtigte Meldung : Güterumschlag in deutschen Seehäfen 2018 gesunken

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Zuvor hatte das Bundesamt von einer Steigerung des Umschlages in 2018 berichtet.

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23. September 2019, 12:30 Uhr

Die deutschen Seehäfen haben im vergangenen Jahr knapp 300 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen und damit 0,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dass teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit und korrigierte damit eine frühere Mitteilung.

Zuvor hatte das Bundesamt von einer Steigerung des Umschlages in 2018 um 1,9 Prozent berichtet. Grund des Fehlers waren Korrekturen von Daten aus einem Bundesland.

Bedeutender Verkehrsträger für den Außenhandel

Nach den neuen Angaben des Bundesamtes wurden im Jahr 2018 in den Seehäfen insgesamt 296,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Damit sei der Güterumschlag weiter unterhalb des Niveaus aus der Zeit vor der globalen Finanzkrise geblieben: 2008 waren in den deutschen Seehäfen noch gut 318 Millionen Tonnen Güter verladen worden.

Knapp zwei Drittel des Umschlags entfallen auf die beiden deutschen Großhäfen Hamburg und Bremen/Bremerhaven. In der Ostsee sind Rostock und Lübeck die bedeutendsten Häfen für den Güterumschlag.

Seeschiffe und damit die Häfen sind der bedeutendste Verkehrsträger für den deutschen Außenhandel, transportieren aber weniger Güter als Lastwagen und die Bahn im Inland. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 3,7 Milliarden Tonnen Güter in Deutschland mit Lkw transportiert, das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als das Zwölffache des Seetransports. Die Bahn kam auf rund 400 Millionen Tonnen. Das Transportaufkommen auf Binnenschiffen ging wegen der niedrigen Wasserstände um elf Prozent auf 198 Millionen Tonnen zurück.

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