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Grundschüler aus MV liegen bundesweit im Mittelfeld

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erstellt am 11.Dez.2012 | 09:30 Uhr

Im internationalen Vergleich liegen die Viertklässler aus Deutschland relativ weit vorn. Das geht aus der Iglu-Lesestudie und der Timms-Mathematikstudie hervor. Welche Bundesländer aber haben zu diesem Ergebnis beigetragen? Aufschluss gibt ein Leistungsvergleich, der im Herbst vorgestellt worden ist.

Die Grundschüler Mecklenburg- Vorpommerns liegen demnach im Mittelfeld. Getestet wurden die Disziplinen Lesen, Zuhören und Rechnen. Die Kleinen in Mecklenburg und Vorpommern kommen jeweils auf Platz 8 unter den 16 Bundesländern. Am besten schnitten die Kinder in Bayern ab. Schlusslichter beim Lesen und Rechnen waren die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. "Die Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern können sich sehen lassen", sagte damals Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD). "Wir sollten uns aber nicht durch diesen Ländervergleich verunsichern lassen und auch nicht in bildungspolitischen Aktionismus verfallen, um bessere Plätze zu erreichen", mahnte er. Bayern und Sachsen zeigten, dass sich Kontinuität in der Bildungslandschaft auszahle.

Für den ersten innerdeutschen Leistungsvergleich wurden im vergangenen Jahr mehr als 30 000 Viertklässler an über 1300 Grund- und Förderschulen getestet. Anders als bei den internationalen Schulleistungsstudien Iglu und Timss wurden die Testaufgaben für den nationalen Vergleich allein aus den von den Kultusministern verabredeten neuen bundesweiten Bildungsstandards entwickelt. Sie beschreiben, was ein Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können soll.

Bei den Vergleichen liegen im Mittelfeld die Bundesländer eng beisammen. So erhielten die Viertklässler in MV beim Lesen 496 Punkte, einen Punkt weniger als in Brandenburg und einen Punkt mehr als in Schleswig-Holstein und im Saarland. Die meisten Punkte bekamen die Schüler in Bayern mit 515 Punkten, die wenigsten in Bremen mit 463 Punkten. Beim Rechnen erreichten die Kinder in MV 494 Punkte. Getestet wurde auch, wie gut Schüler aus Gehörtem Informationen ziehen können. In Mecklenburg-Vorpommern bekamen sie dafür 495 Punkte. Sie lagen damit jeweils knapp unter dem deutschen Durchschnitt von 500 Punkten.

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