zur Navigation springen

2020 soll die Strecke fertiggestellt sein : Grünes Licht für A14

vom

Grünes Licht für den Lückenschluss der Autobahn 14 zwischen Magdeburg und Schwerin hat gestern der Verkehrsausschuss des Bundestages gegeben. Für den Bau sind Kosten von 1,3 Milliarden Euro veranschlagt.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2011 | 08:20 Uhr

Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat heute Grünes Licht für den Lückenschluss der Autobahn 14 zwischen Magdeburg und Schwerin gegeben. Wie der mecklenburgische SPD-Abgeordnete Hans-Joachim Hacker weiter mitteilte, lehnte die Mehrheit der Ausschussmitglieder einen Antrag der Grünen ab, die gefordert hatten, die Planungen einzustellen.

Für den 155 Kilometer langen Autobahnbau sind Kosten von 1,3 Milliarden Euro veranschlagt. Nach aktuellen Planungen soll die Strecke bis 2020 fertiggestellt sein. In Kürze soll das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt der A14 vom Autobahndreieck Schwerin bis Ludwigslust-Süd beginnen, wie eine Sprecherin des Schweriner Verkehrsministeriums sagte."Mit diesem Projekt werden die Ostseehäfen Rostock, Wismar und Lübeck in ihrer Hinterlandanbindung gestärkt, die betroffenen Regionen werden besser für die mittel- und süddeutschen Industriestandorte erreichbar", sagte Hacker zur Bedeutung des A14-Lückenschlusses.

Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen habe auch der Berichterstatter der Linken im Bundestags-Verkehrsausschuss die Auffassung vertreten, die A14 zwischen Schwerin und Magdeburg würde für die Region und die Menschen dort keinen Gewinn bringen, teilte Hacker weiter mit.

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Helmut Holter, hatte sich hingegen im Dezember positiv zu dem Autobahnprojekt geäußert.

Schon die bis 2006 regierende rot-rote Koalition im Land habe sich dafür eingesetzt, dass das Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan an vorderster Stelle eingeordnet wird, hatte Holter gesagt.

Die CDU im Landtag begrüßte das Votum des Verkehrsausschusses in Berlin. Mit der A14 könnten Touristen leichter und schneller in den Nordosten kommen und bisherige Verkehrsströme auf Bundes- und Kreisstraßen würden entzerrt, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen