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Hanse Sail Rostock : Großsegler im Abendlicht

vom
Aus der Onlineredaktion

Heute laufen die Teilnehmerschiffe der Hanse Sail gemeinsam aus.

svz.de von
erstellt am 12.Aug.2017 | 06:00 Uhr

Die Hanse Sail in Rostock leidet in diesem Jahr unter regnerischem Wetter. Die Nachfrage nach Mitfahrerplätzen auf den Schiffen sei etwas verhaltener als in den Vorjahren, berichtete Hanse-Sail-Sprecherin Annika Schmied. Insgesamt stehen bis zum Sonntag rund 30 000 Plätze zur Verfügung. Traditionell seien aber der Samstag und Sonntag gut gebucht.

Auf großes Interesse stießen bisher die riesigen Segler, die in Warnemünde festgemacht haben, sagte Schmied. Neben der „Dar Mlodziezy“ aus Polen und der „Cisne Branco“ aus Brasilien liegen dort die „Sedov“, die „Kruzenshtern“ und die „Mir“, die drei größten Traditionsschiffe der Welt. Viel Interesse zog auch die 25 Meter lange „Nordlys“ auf sich, die laut Hanse-Sail-Chef Holger Bellgardt als einziges Schiff keinen Zusatzmotor hat.

Höhepunkt am Sonnabend wird ab 9 Uhr das gemeinsame Auslaufen aller Teilnehmerschiffe zu Tagesfahrten sein. Richtig laut wird es zeitgleich bei der Eröffnung des 18. Rostocker Kanonier- und Böllertreffens in Gehlsdorf auf dem dem Stadthafen gegenüberliegenden Warnowufer. Von besonderem Reiz sind stets die Abendausfahrten auf den Traditionsseglern ab 19 Uhr.

Von wo aus kann man die Schiffe am besten bestaunen? Sail-Chef Bellgardt: „Das kommt darauf an, zu welcher Zeit man unterwegs ist. Aber in Warnemünde ist es sicher am eindrucksvollsten, da die Schiffe dort noch unter Vollzeug – also unter vollen Segeln – einlaufen. Da ist die Wiro-Tribüne auf der Mittelmole der beste Punkt, wenn vormittags zwischen 10 und 12 Uhr die Flotte ausläuft, und zwischen 15 und 17 Uhr, wenn sie wieder reinkommt.“ Für alle, die lieber im Stadthafen Windjammer bestaunen wollen, sei der Sonntagnachmittag der beste Zeitpunkt, wenn die Sail-Teilnehmer dort festmachen und Crews und Kapitäne aus aller Welt zusammenkommen, um die Hanse Sail ausklingen zu lassen. Auf diesen magischen Moment des Beisammenseins freue er sich am meisten, so Bellgardt.

Wer am Sonntag Masten über Masten entdecken will, hat von dem Kanonsberg den besten Überblick. Wer zu den Aussichtspunkten jagt, muss aber auch mobil sein. „Man sollte unbedingt den ÖPNV nutzen“, rät Sail-Pressesprecherin Britta Trapp, denn „das Parken in Warnemünde ist unter normalen Bedingungen schon schwierig.“

 

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