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Spezialkran in Ludwigslust : Großeinsatz für 400-Tonnen-Koloss

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Wer täglich über die Hochbrücke in Richtung Ludwigsluster Zentrum fährt, der wird das Wachsen der neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke Schritt für Schritt mitbekommen haben. Die Arbeiten gehen zügig voran.

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2012 | 07:51 Uhr

Ludwigslust | Wer täglich über die Hochbrücke in Richtung Ludwigsluster Zentrum fährt, der wird das Wachsen der neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke im Zuge der Neustädter Straße über die Anlagen der DB AG Schritt für Schritt mitbekommen haben. Die Arbeiten gehen zügig und planmäßig voran, das kann auch Jens Gröger bestätigen. "Die Aufzugstürme sind vollständig ausgeschaltet, der nächste große Termin ist das Einheben des Überbaus, das am 29. April in den Nachtstunden von 0.20 Uhr bis etwa 5 Uhr passieren wird. Übrigens sind alle interessierten Bürger recht herzlich eingeladen, das Spektakel aus nächster Nähe mitzuerleben."

Bürger können das Spektakel aus nächster Nähe mitverfolgen

In den zurückliegenden Tagen und Wochen sind auf dem Vorplatz der Baustelle auch die drei Segmente, die als Überbau auf die Brückenkonstruktion eingehängt werden, zusammengesetzt worden. Der Anbau der GFK-Verkleidung (Glasfaser-Konstruktion) an die Brückensegmente wird voraussichtlich am 20. April abgeschlossen sein, ergänzte der Fachbereichsleiter Tiefbau und Stadtentwicklung der Stadt Ludwigslust gestern im Gespräch mit der SVZ. Entsprechende Vorabnahmen und Kontrollen werden dann in der 17. Kalenderwoche, also Ende April, von den Fachleuten vorgenommen.

Bevor der rund 30 Tonnen schwere Überbau dann die Brückenkonstruktion vollenden wird, gilt es, entsprechende Vorbereitungen für diese technische Herausforderung zu schaffen. "In den Vormittagsstunden des 28. April werden Mitarbeiter einer Firma aus Hamburg einen 400-Tonnen-Kran aufbauen", so Jens Gröger. Welche Sperrungen von Straßen und der Zufahrt zum Stift sowie mögliche Verkehrseinschränkungen zu erwarten sind, das war bereits in den vergangenen Tagen Gegenstand erster Gespräche, so Jens Gröger. Parallel zu den Montagearbeiten am Überbau werden die Treppentürme fertig gestellt. Das geschieht in Rostock, ergänzt der Fachbereichsleiter Tiefbau und Stadtentwicklung. "Ab Mitte Mai etwa werden die Teile montiert", sagt Jens Gröger und fügt hinzu, dass im Mai und Juni sehr viele nachgeschaltete Gewerke auf der Baustelle tätig sein werden. So übernehmen Fahrstuhlbauer die Montage des Aufzugs, der komplette Aufzugsturm wird verglast. Die Elektrik muss eingebaut werden. Im Bereich des Straßenbaus stehen Wege- und Anpassungsarbeiten an. "Die Gewerke haben da zwei bis zweieinhalb Monate gut zu tun", wirft Jens Gröger schon mal einen Blick voraus. Und sagt, dass es nicht nur das bedeutendste aktuelle Vorhaben in der Lindenstadt ist, sondern auch das finanziell anspruchsvollste, das ganz ohne Fördermittel und ausschließlich mit Haushaltsmitteln der Stadt Ludwigslust realisiert wird.


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