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„De Mäkelbörger“ : Großbäckerei will unter Schutzschirm

vom

Eine der größten Bäckereien in Mecklenburg-Vorpommern hat Finanzprobleme.

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 21:02 Uhr

Eine der größten Bäckereien in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg – die Gruppe „De Mäkelbörger“ – hat Finanzprobleme. Das Unternehmen hat beim Amtsgericht Neubrandenburg einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt, wie eine Gerichtssprecherin gestern  sagte. Produktion und Vertrieb sollen vorerst aber weiterlaufen. Mit diesem neuen Modell können Firmen, die noch nicht zahlungsunfähig sind, sich innerhalb weniger Monate einfacher selbst sanieren. So bietet das Schutzschirmverfahren u.a. Sonderkündigungsmöglichkeiten und eine rechtlich erweiterte  Grundlagen für Verhandlungen mit Gläubigern.

Gründe für den Antrag sind der immer härtere Wettbewerb mit Backdiscountern sowie die verlustreiche Übernahme von mehr als 80 Filialen der Kamps-Gruppe im Jahr 2011, sagte ein Sprecher der Gruppe. „De Mäkelbörger“ beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1000 Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern – in Brandenburg und Berlin auch unter dem Namen „Der Havelbäcker“. Produktionsstandorte für Brot, Brötchen, aber auch Tiefkühlbackware wie Torten  sind Neubrandenburg und Wustermark bei Berlin.

In  drei Monaten soll ein Sanierungsplan erarbeitet werden, im Herbst hoffe man, die „grundlegende Restaurierung abgeschlossen zu haben und in die Gewinnzone zurückgekehrt zu sein“.

 

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