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Peene-Werft : Großauftrag aus Saudi-Arabien gefährdet?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mit dem Auftrag für rund 100 Küstenschutzbooten im Wert von mehr als einer Milliarde Euro soll der Standort Wolgast gestärkt werden.

Auf der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Peene-Werft Wolgast haben die ersten Arbeiten an dem Großauftrag über Boote für Saudi-Arabiens Küstenwache begonnen. „Wir halten an unserem Fahrplan fest und freuen uns, mit dem Auftrag zum Bau von Küstenschutzbooten für die saudi-arabische Küstenwache einen erheblichen Beitrag zur Auslastung unserer gesamten norddeutschen Werften-Gruppe erhalten zu haben“, sagte ein Lürssen-Sprecher gestern der Deutschen Presse-Agentur. Anfang Januar erfolgte nach seinen Angaben der erste Brennschnitt im Rahmen der Vorfertigung.

Medienberichten vom Wochenende zufolge hatte die Bundesregierung alle Waffenexporte nach Saudi-Arabien vorerst gestoppt. Ob davon auch der Auftrag für Lürssen betroffen ist, blieb offen. Es lägen bislang keine Informationen vor, hieß es von der Lürssen-Gruppe.

Mit dem Auftrag, der den Bau von rund 100 Küstenschutzbooten im Wert von mehr als einer Milliarde Euro umfassen soll, soll nach Werftangaben vor allem der Standort Wolgast gestärkt werden. Im vergangenen Jahr hatten laut Werft bereits die Konstruktionsarbeiten begonnen.

Die ehemalige P+S-Werft gehört seit Mai 2013 zur Lürssen-Gruppe, nachdem die P+S-Werftengruppe 2012 pleitegegangen war.

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