Spendenaktion Mike Möwenherz : Grandios: 96 522 Euro zum Abschluss

1 von 1

Unsere Weihnachtsspendenaktion "Mike Möwenherz" ist beendet. Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben für die häusliche Betreuung sterbenskranker Kinder 96 522 Euro zusammengetragen. Beeindruckend, vielen Dank!

svz.de von
14. Januar 2013, 06:45 Uhr

Schwerin/Rostock | Hilfsbereitschaft ohne Ende: Auch noch drei Wochen nach der offiziellen Scheckübergabe an den Arbeitskreis "Mike Möwenherz" am Rostocker Uniklinikum fließen die Spenden für Kinder. 95 272,14 Euro haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, für die häusliche Betreuung sterbenskranker Kinder zusammengetragen. Stolze 1250 Euro kamen am Wochenende noch hinzu, als Unternehmer Jürgen Baumgarten in Wittenburg sein griechisches Restaurant "Athos" eröffnete und anlässlich dessen unter den ersten Gästen noch einmal für "Mike Möwenherz" gesammelt wurde.

Damit wollen wir unsere Weihnachtsspendenaktion beenden. Sozialministern Manuela Schwesig (SPD) zeigte sich tief berührt: "Die persönliche Anteilnahme vieler, vieler Leser beeindruckt mich sehr. Sie zeigt, dass Solidarität und Mitgefühl in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben. Hinter der großen Spendenbereitschaft steht nicht nur der materielle Aspekt. Viele Leser Ihrer Zeitung haben den Familien mit unheilbar kranken Kindern signalisiert, dass sie hinter ihnen stehen. Die Aktion zeigt, Zeitung kann mit den persönlichen Geschichten aus unserem Land viel bewegen. Das ist ein großer Wert Ihrer Weihnachtsaktion."

Der Initiator von "Mike Möwenherz", der Leiter der Rostocker Kinderkrebsstation Dr. Carl Friedrich Classen, sprach von einer großen Verpflichtung, nun schnellstmöglich ein Palliativteam auf die Beine zu stellen. Dr. Classen zufolge soll das Geld in erster Linie für ein Auto sowie für Sozialarbeiter und Psychologen ausgegeben werden, die sich um die schwerstkranken Kinder und ihre Familien kümmern. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen derzeit nämlich nicht übernommen. Solch ein Team sollte, unterstützt von Ärzten und Pflegediensten vor Ort, zu Hause das volle Behandlungsspektrum anbieten, das auch im Krankenhaus möglich ist.

Wir haben in den letzten Wochen die Namen aller Spender veröffentlicht. Vielen Dank allen Lesern, aber auch allen fleißigen Helfern unserer Aktion, so den Kollegen der Deutschen Kreditbank in Rostock, und allen Erstspendern, die unseren Aufruf unterstützten. Gespendet haben in den vergangenen Tagen:

Jana Hausenblas-Rehn, Gerd Linda & Co. GmbH, Hannegret Genz, Annemarie und Rüdiger Schmidt, Rolf Bensch, Eckhard Kubisch, Christine und Klaus-Michael Glaser, Ulrike und Max Jaehler, Ch. Schmidt, Silke Siegmann, Einhorn-Apotheke Schwerin Hinrich Jahnke, Annette und Axel Fiebenitz, Ralf Rodinger, Opel-Oldiefreunde 1994 e.V., Barbara Boock, Martina Bramow, Ursula und Klaus-Dieter Klein, Helge Wernitzsch, Katrin Schulz, Ralf-Uwe Dietrich, Ingrid Neugebauer, Andrea Schuldt, Gisela Broecker, Rechtsanwaltssozietät Monstadt, Schmidt, Klosterman, Brigitte und Werner Zmijewski, Regina und Horst Nack, Eveline und Lutz Mewes, Monique Friske, Christa Möller, Heike Albrecht, Katja und Philip Schroeder, Inge Diesing, Cornelius Bernbacher, Gisela Dauck, Detlev Nagel, Karin und Peter Weigelt, Dietmar Knecht, Heide und Holger Siedenstrang.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen