Glück gehabt, wenn man Schwein ist

<strong>In China gibt es andere Sternkreiszeichen als bei uns.</strong> Wer in China im Tierkreiszeichen Schwein geboren wird, hat angeblich mehr Glück im Leben als andere Menschen. <foto>dpa</foto>
In China gibt es andere Sternkreiszeichen als bei uns. Wer in China im Tierkreiszeichen Schwein geboren wird, hat angeblich mehr Glück im Leben als andere Menschen. dpa

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05. März 2013, 11:06 Uhr

Als Schwein bezeichnet zu werden, ist in China keine Beleidigung. Das Schwein ist eines der zwölf Tierkreiszeichen der chinesischen Astrologie. Wer im Jahr des Schweines geboren wurde, gilt als besonders ehrlicher Mensch, der oft Glück hat. Auch eine Ziege zu sein, heißt nichts Schlechtes. Ziegen gelten als hilfsbereit und fröhlich, meckern allerdings schnell.

Im chinesischen Horoskop gibt es zwölf Tierkreiszeichen, denen bestimmte Eigenschaften zugesprochen werden. Entscheidend ist das Geburtsjahr, denn im chinesischen Mondkalender wird jedes Jahr einem von zwölf Tieren zugeordnet. Das passiert in einer festen Reihenfolge. Das chinesische Jahr beginnt immer an dem Neumond, der zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar liegt. Glaubt man der rund 5000 Jahre alten chinesischen Astrologie, haben alle Menschen eines Jahrgangs ähnliche Charaktere.

Der Legende nach ist Buddha an der Entstehung der zwölf Tierkreiszeichen beteiligt. Im Buddhismus, einer Weltreligion aus Indien, wird Buddha wegen seiner Vollkommenheit und Weisheit sehr verehrt. Eines Tages soll er alle Tiere zu sich gerufen haben, um sich von ihnen zu verabschieden. Nur zwölf von ihnen folgten seinem Ruf. Zuerst kam die Ratte zu ihm, dann der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege, der Affe, der Hahn, der Hund und zuletzt das Schwein. Buddha schenkte jedem Tier ein Jahr, dem es seinen Stempel aufdrücken durfte.

Auch die Stunde der Geburt ist für das Horoskop wichtig. Chinesische Astrologen unterteilen den Tag in zwölf Doppelstunden, die wiederum den zwölf Tierkreiszeichen entsprechen. Wer im Jahr des Affen zwischen 19 und 20.59 Uhr geboren wurde, kam demnach in der Stunde des Hundes zur Welt und trägt neben den Eigenschaften des Affen auch welche des Hundes in sich.

Manche Tiere kommen als Partner gut miteinander aus, manche weniger. Ratten gelten als sehr schlau und angriffslustig, Büffel als sanft, bescheiden und fleißig. Tiger sind angeblich ehrgeizig und manchmal eitel. Hasen gelten als gutmütige Plappertaschen. Drachen scheinen die geborenen Sieger zu sein, Schlangen stehen im Ruf, schlau und hartnäckig zu sein. Pferde sollen ungeduldig, aber humorvoll sein, die Ziege liebenswürdig, aber schnell launisch. Affen sind angeblich voller Ideen, doch nicht immer ehrlich. Der Hahn tut angeblich alles für ein Lob. Die treuen Hunde wollen allen gefallen. Das ehrliche Schwein gilt als entscheidungsschwach.

Viele Asiaten glauben, dass an all dem etwas dran ist. Das Jahr des Drachen gilt als besonders glückliches Jahr und ist deshalb bei Brautleuten sehr beliebt. Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Kind im Drachenjahr zur Welt kommt, damit es im Leben Glück und Erfolg hat.

Wer die Beschreibungen der chinesischen Tierkreiszeichen liest, stellt fest, dass sie oft zutreffen. Es gibt aber auch immer genügend Gegenbeispiele. Die Vorhersagen für die Zukunft sollte man also nicht zu ernst nehmen. Verhaltet Euch so, wie Ihr es für richtig haltet. Ob das Glück bringt oder nicht, wird die Zukunft zeigen.

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