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Glatte Straßen, Verspätungen im Schienenverkehr

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erstellt am 05.Dez.2012 | 08:10 Uhr

Neuschnee und Glätte haben am Mittwochmorgen im Bahnverkehr und auf den Straßen in Mecklenburg- Vorpommern zu teils erheblichen Problemen geführt. Wegen eines umgestürzten Baumes blieb die Bahnstrecke Demmin und Grimmen bis zum Nachmittag gesperrt. Der Baum hatte die Oberleitung auf rund 800 Meter beschädigt. Die Züge der Linie RE 5 zwischen Grimmen und Neubrandenburg fielen aus, Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

Auch viele Autofahrer hatten einen unangenehmen Start in den Mittwoch. Wie die Polizei mitteilte, kam es im Landkreis Ludwigslust-Parchim auf der B 195 zwischen Zarrentin und Boizenburg zu zwei Glätteunfällen. Eine Autofahrerin erlitt einen Schock. Sie hatte bei Gallin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren, das in den Gegenverkehr rutschte und mit einem anderen Auto zusammenstieß. Dessen Fahrer blieb unverletzt.

Auf der A 19 kam laut Polizei kurz nach Mitternacht in Höhe Dolgen am See ein Pkw mit Anhänger von der Fahrbahn ab. Der 39-jährige Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 0,53 Promille und besaß keinen für den Anhänger ausreichenden Führerschein. Er hat neben dem Schaden nun noch zwei Strafanzeigen am Hals.

Insgesamt sechs Unfälle ereigneten sich gestern im Bereich des Landkreises Nordwestmecklenburg. Dabei, so stellte die Polizei fest, waren viele Autofahrer bei den schlechten Witterungsbedingungen zu schnell unterwegs.

Bereits um 1.25 Uhr kam eine 20-jährige Pkw-Fahrerin durch zu schnelle Fahrweise auf der Landstraße 03 kurz vor Dalberg in Richtung Mühlen Eichsen zunächst ins Schleudern und anschließend von der Fahrbahn ab. Der Pkw musste anschließend geborgen werden.

Gegen 6.25 Uhr verlor auf der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Kröpelin und Bad Doberan in Richtung Rostock eine BMW-Fahrerin ebenfalls die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß mit der Außenschutzplanke zusammen. Auch hier war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit.

Um 8.08 Uhr verunfallte ebenfalls in dem Bereich auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck ein 51-jähriger Hyundai-Fahrer. Bei einem Fahrstreifenwechsel verlor er die Lenkgewalt über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, stieß zunächst in die Mittelschutzplanke und danach in die Außenschutzplanke.

Kurz vor 9 Uhr dann der vierte Unfall. Eine 48-jährige Mercedes-Fahrerin kam auf der Strecke zwischen Grevesmühlen und Upahl von der Fahrbahn ab. Es blieb beim Sachschaden. Eineinhalb Stunden später verlor ein Autofahrer auf der A 20 die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen die Außenschutzplanke.

Der schwerste Glätteunfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf der A 20 in Fahrtrichtung Rostock, als auf einer Brücke zwischen den Anschlussstellen Neukloster und Kröpelin der 59-jährige Fahrer eines Sattelzuges erst in die Mittelschutz- und dann in die Außenschutzplanke fuhr. Die Mittelschutzplanke ragte auf die Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Lübeck. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Auch Trümmerteile des Fahrzeuges wurden bei dem Unfall auf die Fahrbahn in Richtung Lübeck geschleudert. Der Fahrer blieb unverletzt.

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