zur Navigation springen

Glanz und Gloria bei der Gala-Nacht des Jahres

vom

svz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 11:01 Uhr

Als hätte er nur auf diesen besonderen Anlass gewartet, zeigte sich der Sommer am Sonnabend noch einmal von seiner schönsten Seite: Pünktlich zum 22. Landespresseball in der Yachthafenresidenz Hohe Düne kehrten Sonnenschein und sommerliche Temperaturen nach Mecklenburg-Vorpommern zurück – und sorgten für beste Laune bei den rund 750 Gästen aus Medien, Politik und Wirtschaft, die der Einladung des veranstaltenden Presse-Clubs MV gefolgt waren.

Bis in die frühen Morgenstunden feierten sie auf drei Etagen und etlichen großzügigen Terrassen im ganz besonderen Ambiente der Yachthafenresidenz zwischen Ostsee und Warnow. „Einen schöneren Ort für den Landespresseball kann man nicht finden“, lobte dann auch der Schirmherr der Veranstaltung, Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). Der Presseball, so Sellering weiter, sei das gesellschaftliche Ereignis in Mecklenburg-Vorpommern.


Doch er ist noch weit mehr: Jedes Jahr ehrt der Presse-Club im Rahmen des Balls jene Journalisten mit dem Landesmedienpreis, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Robert Kiesel (Nordkurier) und Matthes Klemme (NDR), jeweils für ihre Berichterstattung über den Rechtsextremismus im Land. „Wir sind ein weltoffenes und tolerantes Land“, so der Ministerpräsident. Das müsse auch deutlich gezeigt werden. Die Presse habe hier eine wichtige Aufgabe.


„Wir wollen mit dem Preis zeigen, was für tolle Journalisten wir im Land haben“, erklärte auch Elke Haferburg, Direktorin des Landesfunkhauses des NDR und Vorsitzende des Presse-Clubs. An der Bedeutung des Landespresseballs an sich ließ auch sie keinen Zweifel: „Es ist das Ballereignis in Mecklenburg-Vorpommern, es gibt nichts Vergleichbares.“ Dementsprechend bereiteten sich die Gäste auf diesen Abend vor: „Man sieht den Leuten an, dass sie sich auf den Abend freuen und sich lange vorbereiten. Die Damen tragen immer sehr schöne Kleider.“


Die Gastgeberin selbst ging mit bestem Beispiel voran: Ihr paillettenbesetztes Kleid funkelte und glitzerte bei jeder Bewegung. Sozialministerin Manuela Schwesig kam im eleganten schwarzen Abendkleid, Ministerpräsidenten-Gattin Britta Sellering setzte auf Pink. Babette Caffier trug ein pinkes Etuikleid – farblich wie in jedem Jahr genau abgestimmt auf die Fliege ihres Gatten, Innenminister Lorenz Caffier. Für einen besonderen Hingucker sorgte auch Moderator Marko Vogt: Er trug Schottenrock – und das vor allem aus praktischen Gründen. Weil Vogt wegen eines gebrochenen Fußes eine wuchtige Schiene tragen muss, passte er schlichtweg nicht in seine Anzughose – und war damit einer der wenigen Herren des Abends, der nicht auf den klassischen Smoking oder Anzug setzte.


Und auch das Programm, zeitversetzt auf den Bühnen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss dargeboten, hatte es in sich, denn gleich zwei Weltstars fanden den Weg nach Hohe Düne: Robbie Williams und Madonna – oder zumindest zwei Künstler, die so klangen wie die Stars und sich erst bei genauerem Hinsehen als Doubles entpuppten. Zudem wurde getanzt zur Musik der 90er-Kultgruppe No Mercy, von Creme Fresh, der Television Show Band und der Glamrocker von Sweety Glitter & The Sweethearts.

In der Küche der Yachthafenresidenz sorgten indes 22 Mitarbeiter dafür, dass der Abend für die Ballgäste auch kulinarisch zum Höhepunkt wurde: An vier Büfetts und in der Showküche wurden die Gaumen verwöhnt, von mecklenburgischer Küche über asiatische bis zur mediterranen, von Gegrilltem über Fisch bis Currywurst.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen