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Video : Glätte verursacht Verkehrschaos im Nordosten

vom

Gefrierende Nässe hat am Samstag in Mecklenburg-Vorpommern zu Dutzenden Glätteunfällen und mehreren Autobahnsperrungen geführt.

svz.de von
erstellt am 08.Jan.2017 | 09:12 Uhr

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat bis Sonntagmorgen 31 durch Eisregen und Glätte verursachten Unfälle aufgenommen. Im westlichen Teil des Landes ereigneten sich elf Glätteunfälle, wie die Polizei mitteilte. Im östlichen Landesteil stieg die Zahl der Glätteunfälle bis Sonntagmorgen auf 20, wie ein Sprecher sagte.

Auf der A19 kam nach Polizeiangaben ein Auto zwischen den Anschlussstellen Röbel und Waren von der Fahrbahn ab und durchbrach einen Wildschutzzaun. Dabei wurden eine 36-Jährige und ein elf Jahre altes Kind schwer verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus. Die weiteren Unfälle verliefen nach Polizeiangaben glimpflicher.

Auch die A20 und die A24 wurden zeitweise gesperrt. Auf der A20 kam bei Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ein Auto von der spiegelglatten Fahrbahn ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Auf der A24 habe es bei Suckow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gekracht.

Bei Glätteunfällen auf Rügen sind fünf Menschen verletzt worden. Ein 68-Jähriger verlor am Samstag in Bergen beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei mitteilte. Sowohl der 68-Jährige, als auch die dreiköpfige Familie im anderen Wagen wurden demnach leicht verletzt. Die Strecke war für rund eine Stunde voll gesperrt. Bei einem weiteren Unfall bei Rambin schleuderte am Abend ein 21-Jähriger mit seinem Wagen auf die Gegenspur und überschlug sich dann mehrfach. Er erlitt leichte Verletzungen.

In Hamburg ist die Zahl der am Wochenende durch Eisregen und extreme Glätte verursachten Unfälle auf 415 gestiegen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittag eine Unwetterwarnung herausgegeben. „Bleiben Sie im Haus!“, riet der DWD den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Abend laut Mitteilung.

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