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Greifswald : Gesunkener Imbiss-Kutter gehoben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Einbrecher versuchten Spezialitäten vom Kutter zu stehlen. Am Samstag sank der Räucherkahn - nun schwimmt er wieder.

Die Bergung des Fischräucherkutters „Tortuga“ im Museumshafen Greifswald ist gelungen. Nach vier Stunden schwamm der zehn Meter lange Kutter am Dienstag wieder im Hafen, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wolgast berichtete. Ein 200-Tonnen-Schwerlastkran hatte den am Samstag gesunkenen Kutter, zu dem ein daneben liegendes Fischrestaurantschiff gehört, gehoben. „Die Ursache für das plötzliche Sinken ist bisher aber noch nicht klar“, sagte der Sprecher. Der Kutter soll nun von innen leergepumpt und dann auf Undichtigkeiten untersucht werden. Ein Gutachter solle dann entscheiden, ob das Schiff im Wasser bleibt oder herausgehoben werden müsse, hieß es.

Die Bergung war komplizierter als zunächst gedacht. Taucher brauchten mehrere Stunden, um die Hebegurte so unter das in den Hafenschlick eingesunkene Schiff zu bugsieren, dass sie nicht mehr wegrutschten. Etwa 80 bis 100 Schaulustige verfolgten die Bergung.

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