Studie: 50 Prozent der Pädagogen wollen vorzeitig in den Ruhestand : Gestresste Lehrer denken an Frührente

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Nur weniger als die Hälfte der Lehrer in sieben Bundesländern, darunter Mecklenburg-Vorpommern, glaubt nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK, bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten zu können.

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05. Oktober 2011, 10:52 Uhr

Hamburg/Lüneburg | Nur weniger als die Hälfte der Lehrer in sieben Bundesländern, darunter Mecklenburg-Vorpommern, glaubt nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK, bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten zu können.

Zeitdruck, fehlende Erholungspausen und große Leistungsunterschiede bei den Schülern belasten die Lehrer am meisten. Für die Studie wurden knapp 1300 Lehrer über drei Jahre hinweg befragt. Rund 16 Prozent von ihnen glauben, dass sie gesundheitlich nicht in der Lage sein werden, bis zur Pensionsgrenze zu arbeiten. 44 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie so lange arbeiten können. Dem Statistischen Bundesamt zufolge erreichten 2009 rund 40 Prozent der Lehrer die Regelaltersgrenze von 65 Jahren.

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