Heiligendamm : Gestrandeter Schweinswal trotz Rettungsaktion gestorben

Ein toter Schweinswal liegt im Marine Science Center. Trotz einer mehrstündigen Rettungsaktion ist das vor Heiligendamm gestrandete Tier gestorben. Strandbesucher hatten den 1,5 Meter langen Wal in Nähe der DLRG-Wachstation nahe der Jemnitzschleuse entdeckt.

Ein toter Schweinswal liegt im Marine Science Center. Trotz einer mehrstündigen Rettungsaktion ist das vor Heiligendamm gestrandete Tier gestorben. Strandbesucher hatten den 1,5 Meter langen Wal in Nähe der DLRG-Wachstation nahe der Jemnitzschleuse entdeckt.

Helfer haben alles getan, um einen bei Heiligendamm gestrandeten Schweinswal zu retten. Doch das Tier war bereits zu geschwächt. Es starb bei der Rettungsaktion.

svz.de von
20. Juli 2018, 13:36 Uhr

Tragisches Ende eines Schweinswals bei Heiligendamm: Trotz einer mehrstündigen Rettungsaktion ist das dort gestrandete Tier gestorben. Strandbesucher hatten den 1,5 Meter langen Wal am Donnerstag in Nähe der DLRG-Wachstation nahe der Jemnitzschleuse entdeckt. Rettungsschwimmer und Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums hätten dann versucht, den geschwächten Wal zunächst in die Wellen zurückzubringen, was aber wegen der starken Brandung misslang, wie der Kurator für Meeressäuger am Deutschen Meeresmuseum, Michael Dähne, am Freitag sagte.

Deshalb wollte man den Schweinswal nach Warnemünde bringen, wo er in den Anlagen des Marine Science Centers wieder aufgepäppelt werden sollte. «Leider war das Tier zu gestresst von der Strandung», sagte Dähne. Der Schweinswal sei am frühen Abend kurz nach der Ankunft in Warnemünde gestorben.

Lebendstrandungen von Schweinswalen sind nach Angaben der Forscher äußerst selten. Das Tier wirkte äußerlich unversehrt und gut genährt, hat aber möglicherweise an einer Krankheit gelitten. Der Kadaver soll nun von den Fachleuten des Stralsunder Meeresmuseums seziert werden.

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