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Rostocker Windenergieanlagen-Hersteller : Geschäfte bei Nordex laufen gut

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zeichen stehen auch dank des Zusammenschlusses mit spanischem Windparkbetreiber auf Wachstum

Der Windenergieanlagen-Hersteller Nordex sieht mit seinem neuen spanischen Partner Acciona Windpower gute Wachstumschancen auf dem Weltmarkt. Nordex habe bislang rund drei Viertel seiner Projekte in Europa realisiert, Acciona sei in neuen Wachstumsmärkten wie Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika gut repräsentiert, sagte der Vorstandsvorsitzende Lars Bondo Krogsgaard gestern in Rostock bei der Nordex-Hauptversammlung. Dies sei wichtig, denn in den kommenden Jahren werde ein immer größerer Teil der Windenergieanlagen in Schwellenmärkten installiert.

2016 rechnet Krogsgaard für Nordex/Acciona Windpower beim Umsatz mit einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich. „Nordex/Acciona Windpower wird ein deutlich wettbewerbsfähigeres Unternehmen sein als die beiden Unternehmen es allein hätten sein können“, betonte Krogsgaard. Es mache einen Unterschied, ob ein Umsatz von zwei oder vier Milliarden Euro erwirtschaftet werde oder ob jährlich 650 Turbinen oder die doppelte Anzahl gebaut würden.

Am Rande der Hauptversammlung wurden die Zahlen des ersten Quartals veröffentlicht. Danach startete Nordex in das Jahr 2016 mit einem Umsatzwachstum von 28,3 Prozent auf 637 Millionen Euro. Zum 31. März 2016 habe der fest finanzierte Auftragsbestand mit 1,6 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Acciona Windpower sei dabei noch nicht berücksichtigt. Die neue Tochtergesellschaft werde erst ab dem zweiten Quartal 2016 in den Konzernabschluss einbezogen.

Die neue Gruppe habe bislang zusammen mehr als 18 Gigawatt Leistung in über 25 Ländern installiert. Sie erzielte früheren Angaben zufolge im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 4800 Mitarbeiter.

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