Pisa-Studie : Gerade so das Niveau der Industrienationen

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Keinen Grund zum Jubeln gibt die neue Pisa-Studie nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in MV (GEW). Die Schüler seien im Bereich der Lesekompetenz gerade so auf dem Niveau der Industrienationen.

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07. Dezember 2010, 09:57 Uhr

Auch die neue Pisa-Studie ist nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern (GEW) kein Grund zum Jubeln. Zehn Jahre nach dem ersten "Pisa-Schock" hätten sich die deutschen Schüler zwar verbessert. Von der Spitze oder einem guten Mittelfeld seien sie jedoch immer noch weit entfernt, erklärte GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner am Dienstag in Schwerin. Im Bereich der Lesekompetenz erreiche Deutschland wieder gerade so das Niveau der Industrienationen.

"Es ist eine Schande, dass unser reiches Land nicht in der Lage ist, unseren Schülerinnen und Schülern die besten Rahmenbedingungen zur Erreichung von Spitzenleistungen in der Bildung zu bieten", meinte Lindner. Speziell in Mecklenburg-Vorpommern müssten Pädagogen "von unnötigem bürokratischen Ballast" befreit werden, forderte die Gewerkschafterin.

An dem Schulleistungsvergleich haben diesmal 65 Staaten teilgenommen. Aus Deutschland nahmen rund 5.000 Jugendliche an 223 Schulen teil.

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