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Werften in MV : Genting mit Millionen-Verlusten: Entwicklung in MV geht weiter

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Trotz Gewinnwarnung beim asiatische Schiffsbauer soll die Entwicklung in den Werften in Wismar, Rostock und Stralsund weiter gehen.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2017 | 14:11 Uhr

Die aktuelle Gewinnwarnung der malaysischen Genting-Gruppe wird keinen Einfluss auf das Investitions- und Bauprogramm der MV-Werften haben. Wie ein Sprecher der Werften am Donnerstag sagte, werde intensiv an den laufenden Projekten gearbeitet. „Wir sind in Gesprächen mit Zulieferern und Partnern, führen Bewerbungsgespräche, demnächst erwarten wir den 150.neuen Mitarbeiter.“ Zu den MV-Werften gehören die Standorte in Wismar, Warnemünde und Stralsund.

Genting hatte am Montag an der Börse in Hongkong die Gewinnwarnung veröffentlicht. Danach habe der Konzern im Jahr 2016 einen Verlust von bis zu 550 Millionen Dollar (rund 512 Millionen Euro) eingefahren. Als Grund dafür führt das Unternehmen unter anderem den Kauf der MV-Werften sowie die dazugehörigen Investitionen auf.

Genting hatte die Werften im März 2016 für rund 230 Millionen Euro vom früheren Eigner Nordic Yards erworben. Darüber hinaus wurden für die kommenden Jahre weit mehr als 150 Millionen Euro Investitionen angekündigt.

Auch Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zeigte sich zuversichtlich. „Die MV-Werften sind dabei, eine Menge in Mecklenburg-Vorpommern zu investieren“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Das Unternehmen habe seinen Ankündigungen in kurzer Zeit Taten folgen lassen. In Wismar entstehe eine Kabinenfertigung, darüber hinaus würden Schiffe gebaut. „Die Aufträge an Zulieferfirmen sind vergeben worden. Es entstehen Arbeitsplätze.“

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